Die Nippon Yusen Kaisha (NYK) und ihre japanischen Partner haben die Ammoniak-Betankung von Schiff zu Schiff am 17. September im Ariake-Werft in Japan abgeschlossen. Diese Operation umfasste den Transfer von Ammoniak von einem Ammoniaktransporterschiff mit einer Kapazität von 998 Tonnen (Shoei Maru) zu einem neuen mittleren Schiff, das derzeit im Bau ist und mit Ammoniak betrieben werden soll.
Details der Betankungsoperation
Das genannte Schiff soll im November an NYK übergeben werden und wird nun die Testphasen auf See mit Ammoniak als Treibstoff beginnen. Diese Betankungsoperation wurde in Zusammenarbeit mit NYK, Japan Marine United, Nihon Shipyard, Mitsubishi Gas Chemical und Kokuka Sangyo durchgeführt.
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Herausforderungen und Vorteile von Ammoniak
Ammoniak wird als einer der Hauptkandidaten für kohlenstofffreie Brennstoffe in der Schifffahrtsindustrie angesehen, da bei der Verbrennung kein Kohlendioxid erzeugt wird. Dennoch ist seine Toxizität eines der größten Hindernisse für die breite Akzeptanz in dieser Branche. Die Teilnehmer dieses Projekts haben spezifische Prozesse und betriebliche Verfahren entwickelt, um den sicheren Transfer von Ammoniak zwischen den Schiffen zu gewährleisten.
Das in Entwicklung befindliche Schiff ist auch Teil eines grünen Investitionsprogramms im Wert von 2 Billionen Yen (13,7 Milliarden Dollar), das verschiedene Technologien unterstützt, um Japan bei der Erreichung von Kohlenstoffneutralität bis 2050 zu helfen.
NYK hat zuvor praktische Erfahrungen mit Ammoniak durch das Schiff Sakigake gesammelt, das 2024 als erstes kommerzielles Schiff mit Ammoniakbetrieb umgerüstet wird. Dieses Schiff wurde ebenfalls durch Truck-to-Ship-Betankung versorgt.
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