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Künstliche Intelligenz hilft bei der Optimierung des Energiesystems im Iran
Technologie

Künstliche Intelligenz hilft bei der Optimierung des Energiesystems im Iran

تصویر: تولید هوش مصنوعی

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Künstliche Intelligenz kann helfen, das Energiesystem im Iran zu optimieren und auf die Bedenken hinsichtlich der Ungleichgewichte bei Strom und Gas zu reagieren. Dr. Mohammad Anbari, Fellow und Postdoktorand der Künstlichen Intelligenz, ist der Überzeugung, dass die Zukunft der Energie nicht nur von einer höheren Stromproduktion abhängt, sondern auch von den intelligentesten Methoden zur Erzeugung, Speicherung, Verteilung und Nutzung.

Steigende Stromnachfrage und bestehende Herausforderungen

Das Wachstum von Rechenzentren, insbesondere solchen, die zur Schulung und Ausführung von KI-Modellen eingerichtet wurden, hat die Stromnachfrage erheblich erhöht. Die Internationale Energieagentur prognostiziert, dass der Stromverbrauch von Rechenzentren weltweit bis 2030 fast doppelt so hoch sein wird und etwa 950 Terawattstunden erreichen wird. Daher stellt sich die Frage, wie sich das Energiesystem an diese Veränderungen anpassen sollte.

Laut Dr. Anbari kann Künstliche Intelligenz ein effizientes Werkzeug zur Verwaltung dieses enormen Energiemengen sein. Diese Technologie ist in der Lage, den Stromverbrauch vorherzusagen, die Produktion von Solar- und Windkraftwerken zu schätzen und Ausfälle von Geräten zu identifizieren. Diese Fähigkeiten können helfen, Energiekrisen vorzubeugen und den optimalen Zeitpunkt für Wartungsarbeiten zu bestimmen.

Künstliche Intelligenz als Gehirn des Energiesystems

In einem zukunftsorientierten Ansatz werden Kraftwerke nicht mehr nur eine Ansammlung von Turbinen und Generatoren sein. Vielmehr werden diese Systeme zu einem intelligenten cyber-physikalischen System, das Sensoren, Echtzeitdaten, maschinelles Lernen und prädiktive Analysen umfasst. Zum Beispiel kann Künstliche Intelligenz kleine Veränderungen in den Sensordaten erkennen und die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls vor dessen Eintreten vorhersagen.

Dieses Thema ist besonders wichtig für den Iran, der mit Problemen wie Ungleichgewichten bei Strom und Gas, abgenutzten Infrastrukturen und hohem Energieverbrauch konfrontiert ist. Dr. Anbari betont, dass die Lösung nicht nur im Bau weiterer Kraftwerke besteht, sondern dass die Energieversorgung intelligent gestaltet werden muss. Dies bedeutet die Schaffung einer KI-Plattform, die gleichzeitig Informationen von Kraftwerken, dem Stromnetz, großen Industrien und erneuerbaren Ressourcen analysieren kann.

Mit einem solchen System kann die Wahrscheinlichkeit eines Strommangels erkannt und verschiedene Szenarien für Entscheidungsträger simuliert werden, bevor es zu einem Engpass kommt. Der Bau eines "digitalen Zwillings" des nationalen Energiesystems, der das Verhalten des Netzes unter verschiedenen Bedingungen simuliert, wäre ein weiterer fortschrittlicher Schritt. Dies ermöglicht es Entscheidungsträgern, die Auswirkungen einer Entscheidung auf das gesamte Netz zu überprüfen, bevor sie umgesetzt wird.

Wenn Künstliche Intelligenz in die Hauptarchitektur der Energieversorgung des Landes integriert werden kann, kann sie eine entscheidende Rolle bei der Reduzierung von Verlusten, der Lastenverwaltung, der Steigerung der Effizienz von Kraftwerken und der Entwicklung erneuerbarer Energien spielen. Diese Technologie benötigt zur Fortsetzung ihres Wachstums Strom, kann aber, wenn sie richtig eingesetzt wird, zum Gehirn eines Netzes werden, das diesen Strom erzeugt und verteilt.

Quelle: hamshahrionline.ir