Der Unfallort der Dali-Ladung hat sich zum größten Schaden in der Geschichte des P&I-Versicherungsmarktes (Protection and Indemnity) entwickelt. Die Rückstellungen für diesen Schaden übersteigen derzeit 2,8 Milliarden Dollar und die damit verbundenen Ansprüche haben eine Schicht der internationalen Versicherungsstruktur erreicht, die zuvor nie in diesem Ausmaß von einem Schaden betroffen war.
Schäden durch den Vorfall
Die Gallagher Specialty Company hat bekannt gegeben, dass die Rückstellungen im Zusammenhang mit der Zerstörung der Francis Scott Key Bridge in Baltimore im März 2024 voraussichtlich weiter steigen werden. Diese Rückstellung liegt derzeit mehr als eine Milliarde Dollar über dem vorherigen Rekord, der mit dem Untergang des Kreuzfahrtschiffes Costa Concordia im Jahr 2012 verbunden ist.
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Details des Vorfalls und dessen Folgen
Ein Containerschiff unter der Flagge Singapurs hat im März 2024 seine Kraft verloren und nach dem Zusammenstoß mit der Key Bridge das Leben von sechs Bauarbeitern gefordert und den Haupttransportkanal von Baltimore blockiert. Dieser Vorfall hat bisher zu Ansprüchen von staatlichen Stellen, Infrastrukturbesitzern, Unternehmen und den Familien der Opfer geführt.
Der Dali-Schaden wurde nun auf den kollektiven Schutz zusätzlicher Policen der internationalen Gruppe übertragen, die effektiv über die traditionellen Programme zur Deckung von Schäden im Jahr des Vorfalls hinausgeht. Schätzungen zufolge stehen noch etwa 300 Millionen Dollar an zusätzlichem Schutz zur Verfügung, was bedeutet, dass die Schiffsbesitzer noch nicht mit zusätzlichen Kosten konfrontiert sind.
Mehr als zwei Jahre nach dem Dali-Vorfall hat der physische Bau der Ersatzbrücke Francis Scott Key schließlich begonnen. Die Teams arbeiten daran, dauerhafte Fundamente zu schaffen, ein Baugerüst über Wasser zu errichten und verbleibende Teile der alten Brücke sowie der maritimen Fundamente zu entfernen. Die Ersatzbrücke wird einen Hauptspannbereich mit Kabeln von 1.665 Fuß Länge und etwa 230 Fuß vertikaler Höhe umfassen und bietet eine bessere Trennung und Schutz rund um den Navigationskanal. Das Projekt ist jedoch wesentlich größer und kostspieliger als ursprünglich prognostiziert, und die aktuellen Kosten werden auf zwischen 4,3 und 5,2 Milliarden Dollar geschätzt, mit einem Zieltermin für die Fertigstellung Ende 2030.
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