Martin Stafford, Schifffahrtsökonom, hat in seinen jüngsten Untersuchungen die neuen Herausforderungen in der Schifffahrtsindustrie analysiert. Laut ihm steht diese Branche in der Post-Corona-Ära und trotz Einnahmen von 3,1 Billionen Dollar aufgrund von Sanktionen und geopolitischen Krisen weiterhin vor vielen Unsicherheiten.
Grundlegende Unterschiede zwischen früheren und aktuellen Superzyklen
Stafford verglich frühere Superzyklen mit der aktuellen Situation und erinnerte daran, dass in den Jahren 2004 bis 2008 das schnelle Wachstum Chinas der Hauptmotor dieser Branche war. Zu dieser Zeit schien die Nachfrage Chinas nach Rohstoffen wie Eisenerz und Öl unendlich zu sein. Heute hingegen führen zahlreiche Faktoren, darunter Störungen durch Covid, Sanktionen und Kriege in der Ukraine, zu Instabilität auf den globalen Märkten.
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Neue Herausforderungen und zukünftige Bedenken
Stafford wies darauf hin, dass trotz der hohen Einnahmen die Schiffseigentümer aus verschiedenen Gründen, einschließlich der Unsicherheit über die Zukunft, weniger geneigt sind, ihre Flotte zu erweitern. Laut ihm steht der Bau eines neuen Schiffes unter den aktuellen Bedingungen vor vielen Herausforderungen, und die Eigentümer wissen nicht, welche Art von Schiff sie bestellen sollen. Diese Unsicherheit zeigt die grundlegenden Unterschiede zwischen früheren und aktuellen Superzyklen auf.
Schließlich kam Stafford zu dem Schluss, dass, während die aktuellen Einnahmen aufgrund globaler Instabilitäten stark gestiegen sind, die Schiffseigentümer mit größerer Sorgfalt in die Zukunft blicken und vorsichtiger bei der Expansion ihrer Flotte vorgehen sollten.
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