Die USA und Großbritannien haben gleichzeitig neue Sanktionen gegen den Iran und Russland verhängt, die darauf abzielen, den Druck auf diese beiden Länder zu erhöhen. In diesem Zusammenhang hat das US-Finanzministerium Sanktionen gegen die petrochemische Industrie des Iran und die Schatten-Tankerflotte dieses Landes verhängt.
Details zu den neuen Sanktionen
Die neuen Sanktionen wurden im Rahmen eines koordinierten Programms zwischen dem Außenministerium und dem Finanzministerium der USA umgesetzt und konzentrieren sich insbesondere auf ein umfangreiches Netzwerk von petrochemischen Händlern mit Sitz in der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Das Finanzministerium hat die Maßnahmen mit dem Hinweis auf die „Operation Wirtschaftliche Ausgestoßene“ (Operation Economic Outcast) gerechtfertigt, die darauf abzielt, die wirtschaftlichen Optionen des Iran zu beseitigen.
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Diese Sanktionen betreffen 17 neue Tanker, die in mehr als zwölf verschiedenen Jurisdiktionen registriert sind und unter einem komplexen Netzwerk internationaler Unternehmen operieren. Diese Schiffe umfassen hauptsächlich Produkt- und LPG-Tanker und führen Flaggen von Ländern wie Kongo, Panama, Bahamas, Mongolei und anderen.
Die Sanktionen Großbritanniens und ihre Auswirkungen
Großbritannien hat in diesem Zusammenhang sein zweites Sanktionspaket innerhalb einer Woche vorgestellt und behauptet, dass diese Sanktionen die finanziellen Ressourcen Russlands und der kriegsunterstützenden Unternehmen in der Ukraine treffen. London hat erklärt, dass mit den Sanktionen gegen zwei neue russische Ölgesellschaften nun mehr als 90 Prozent der Ölproduktionskapazität dieses Landes unter Sanktionen steht.
Die Regierung hat auch 12 weitere Tanker auf die Sanktionsliste gesetzt und insgesamt mehr als 600 Schiffe in ihre Sanktionsliste aufgenommen. Diese Maßnahmen beinhalten auch neue Sanktionen gegen Kryptowährungsbörsen und zwei Zahlungsplattformen, die als Unterstützung zur Umgehung von sanktionierten Finanzdienstleistungen bekannt sind.
Insgesamt zeigen diese Sanktionsmaßnahmen den ernsthaften Willen des Westens, den Iran und Russland insbesondere im Bereich Öl und Petrochemie unter Druck zu setzen. Während die USA behaupten, dass diese Sanktionen hauptsächlich die Schatten-Tankerflotte des Iran betreffen, betonen Analysten, dass es immer noch 173 Tanker gibt, die mit dem Iran verbunden sind und nicht unter den Sanktionen der USA stehen.
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