Mehjar Ramadan Khani betonte die Notwendigkeit, den Wechselkurs unter 230.000 Tomans zu kontrollieren, und untersuchte die durch Sanktionen verursachte Inflation und den Rückgang der Ölexporte. Er sagte: "Die inflatorischen Auswirkungen des Anstiegs des Wechselkurses sind nicht zu leugnen" und erläuterte die Gründe für diesen Anstieg.
Gründe für den Anstieg des Wechselkurses
Ramadan Khani nannte mehrere Faktoren, die den Anstieg des Wechselkurses beeinflussen. Er verwies auf die verschärften Sanktionen, die maritime Blockade und den Verlust des Emirate-Kanals und fügte hinzu: "Diese drei Faktoren haben gleichzeitig Druck auf die Regierung ausgeübt und Probleme bei der Zuteilung und Beschaffung von Devisen verursacht."
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Er verwies auch auf den Rückgang der Ölexporte und sagte: "Die Ölexporte gehen weiterhin zurück, und dieses Problem erschwert die Beschaffung von Devisen." Dieser Makroökonom kritisierte auch die Ineffektivität der Formel zur Bestimmung des Wechselkurses im Land und verglich den Wechselkurs basierend auf der Differenz zwischen der Inflation in Iran und den USA.
Wirtschaftliche Prognosen und zukünftige Herausforderungen
Ramadan Khani sagte: "Wenn der Dollarpreis heute nur auf der Grundlage dieser Formel bestimmt werden sollte, müsste der Dollarpreis etwa 270.000 Tomans betragen." Er warnte auch vor dem steigenden Bedarf an Liquidität in der zweiten Jahreshälfte und fügte hinzu: "Mit dem Näherkommen zum Jahresende benötigen sowohl der öffentliche als auch der private Sektor mehr Liquidität, und die Kosten steigen traditionell."
Er wies auch darauf hin, dass, wenn wir die Situation bis November, also bis zur US-Wahl, nicht kontrollieren können, eine dreistellige Inflation unvermeidlich sein wird. Ramadan Khani prognostizierte, dass der Dollar bei Fortsetzung des aktuellen Trends etwa 285.000 Tomans erreichen wird.
Er wies auch auf die möglichen Auswirkungen eines Abkommens auf den Devisenmarkt hin und sagte: "Wenn ein Abkommen zustande kommt, können wir wieder unter 200.000 Tomans zurückkehren." Er warnte jedoch, dass dieser Rückgang möglicherweise künstlich und unter dem Einfluss von Erwartungen und psychologischen Schocks erfolgen könnte.
Dieser Makroökonom erklärte weiter, dass die Zentralbank versuchen sollte, den Wechselkurs im Bereich unter 230.000 Tomans zu halten. Er warnte vor einem starken und künstlichen Rückgang des Wechselkurses und sagte: "Das Eingreifen der Zentralbank steht auch im Widerspruch zur wirtschaftlichen Realität des Landes. Wenn wir den Wechselkurs "gasartig" senken können, wird die Geschwindigkeit des Kapitalabflusses aus dem Land zunehmen."
Abschließend betonte Ramadan Khani, dass das Eingreifen auf dem Devisenmarkt notwendig ist, die Höhe jedoch von den Ressourcen und der Fähigkeit der Zentralbank abhängt.
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