Das Ministerium für Energie hat die Möglichkeit von Stromausfällen im Winter 1405 angesprochen. Mostafa Rajabi Mashhadi, der stellvertretende Minister für Elektrizität und Energie, wies auf die aktuelle Situation des nationalen Stromnetzes hin und sagte, dass, während der Druck auf das Netz mit sinkenden Temperaturen abnimmt, noch kein genauer Zeitpunkt für das Ende der Strombeschränkungen festgelegt werden kann.
Aktuelle Bedingungen und Stromverbrauch
Rajabi Mashhadi hat das Ende der Strombeschränkungen an die Bedingung geknüpft, dass die Nachfrage im Netz unter 76.000 Megawatt sinkt. Dennoch hat der Stromverbrauch in den letzten Tagen 71.400 Megawatt überschritten, was einen erheblichen Abstand zum gewünschten Niveau des Ministeriums für Energie darstellt. Er wies auch auf die Veränderungen der Wetterbedingungen und die Programme zur Lastenverwaltung hin und sagte, dass erwartet wird, dass die Stromausfälle in den kommenden Tagen allmählich abnehmen, aber dies bedeutet nicht das Ende der Stromausfälle zu einem bestimmten Datum.
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Herausforderungen im Winter
Der stellvertretende Minister für Energie wies auch auf die Unterschiede in der Stromausfallrate zwischen der Hauptstadt und einigen Provinzen hin und sagte, dass etwa 38 bis 40 Prozent der Stromleitungen in Teheran mit lebenswichtigen Einrichtungen wie Krankenhäusern und Wasserpumpstationen verbunden sind. Ein Stromausfall in diesen Bereichen könnte weitreichende Folgen haben, und aus diesem Grund hat das Lastmanagement in Teheran eine andere Situation als in anderen Regionen.
Rajabi Mashhadi warnte, dass das Land aufgrund von Ungleichgewichten im Gassektor und Schäden an der Brennstoffversorgungskette einen schwierigen Winter erleben könnte. Die Abhängigkeit eines großen Teils der thermischen Kraftwerke von Erdgas im Winter, insbesondere mit dem Anstieg der Gasnachfrage im Haushalts- und Gewerbebereich, könnte die Brennstoffversorgung der Kraftwerke vor Herausforderungen stellen.
Die Bereitstellung und Lagerung von Flüssigbrennstoffen hat ebenfalls ihre eigenen Herausforderungen, und die Nutzung von Flüssigbrennstoffen kann zusätzliche Umweltfolgen mit sich bringen. Aus diesem Grund wird das Management des Gas- und Stromverbrauchs zusammen mit einer nachhaltigen Brennstoffversorgung für die Kraftwerke ein wichtiger Faktor sein, um die kalten Monate des Jahres zu überstehen.
Schließlich bedeutet das Ende des Sommers nicht das Ende der Energiekrise im Iran, und die Bedenken hinsichtlich der Fortdauer dieser Krise bleiben bestehen. Das Ministerium für Energie hat betont, dass das Überstehen des bevorstehenden harten Winters die Zusammenarbeit der Verbraucher und die Planung zwischen den verschiedenen Behörden erfordert.
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