Hafnia Berlin (Hafnia) wurde als der größte Aktionär von Torm (Torm) vorgestellt, während OCM Njord Holdings, das zu Oaktree gehört, 9 Millionen Aktien von Torm zum Verkauf anbietet. Diese Lieferung wird in einem Block zu einem geschätzten Wert von 318 Millionen Dollar zum Schlusskurs am Montag angeboten, und diese Maßnahme wird den Anteil von OCM von 20,33 Millionen Aktien, was etwa 20 Prozent entspricht, auf 11,33 Millionen Aktien, was ungefähr 11,1 Prozent entspricht, reduzieren.
Details zum Verkauf und Auswirkungen auf die Eigentümerstruktur
Die Sekundärplatzierung wird für Torm nicht vorteilhaft sein, da das Unternehmen keine Aktien in dieser Transaktion ausgibt und keine Einnahmen daraus erzielen wird. Analysten prognostizieren jedoch, dass dieser Verkauf den Druck von Oaktree auf den Torm-Markt verringern könnte, was aus technischer Sicht positiv für die Torm-Aktien sein könnte.
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Hafnia Berlin hatte bereits im vergangenen September die Pläne für Fusionen und strategische Kooperationen mit Torm unterstützt und durch den Kauf von etwa 14,1 Millionen Aktien von Oaktree im Wert von 311,4 Millionen Dollar einen Anteil von unter 14 Prozent an Torm erreicht. Dieser Kauf erfolgte im Zuge eines schrittweisen Rückgangs des Eigentums von Oaktree, was aktuelle Analysen zeigen, dass dieser Trend anhält.
Der aktuelle Status von Torm und zukünftige Prognosen
Torm wird derzeit auf dem höchsten Niveau seit einem Jahr gehandelt und hat nach einem außergewöhnlichen zweiten Quartal einen Nettogewinn von 338 Millionen Dollar und ein EBITDA von 416 Millionen Dollar gemeldet. Die jährlichen Prognosen des Unternehmens wurden um 200 Millionen Dollar angehoben. Torm verfügte Ende Juni über 97 Schiffe und setzt die Erweiterung der Tonnage fort. Sechs neu erworbene MR-Schiffe werden zwischen 2027 und 2028 geliefert, und außerdem wurden sechs neue MR-Schiffe für 2029 mit der Option auf zwei weitere Schiffe vertraglich gebunden.
Torm bewegt sich offensichtlich in Richtung einer neuen Eigentümerstruktur, und angesichts der Unterstützung von Hafnia Berlin für Fusionen könnte diese Veränderung ein Zeichen für größere Entwicklungen in der Schifffahrtsindustrie sein.
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