Mohammad Jafar Ghaem-Panah, der stellvertretende Exekutivpräsident, sprach am Dienstag, den 24. September 1405, über die Reform der Energiesubventionen und die Änderung der Preisgestaltung von Energieträgern. Er erklärte, dass, wenn die Preise für Benzin, Diesel, Strom und Gas auf das Niveau des günstigsten Nachbarlandes steigen, dies erhebliche Einnahmen für den Staat generieren würde, die unter den Menschen verteilt werden könnten. In diesem Zusammenhang sprach Ghaem-Panah von einem Szenario zur Preisgestaltung von Benzin in Höhe von 80.000 Toman und einer monatlichen Subvention von 7 Millionen Toman pro Person.
Details des Preissetzungsszenarios
Die Äußerungen von Ghaem-Panah wurden im Rahmen der Diskussion der letzten Wochen über die Reform des Energiesubventionssystems gemacht. Er hatte zuvor auch auf die Notwendigkeit hingewiesen, die derzeitige Preisgestaltung der Energieträger zu reformieren, jedoch brachte er in seiner neuen Äußerung eine konkretere Berechnung vor. Demnach wird geschätzt, dass die jährlichen Einnahmen aus diesen Änderungen etwa 720.000 Billionen Toman betragen würden, wenn die Energiepreise auf das Niveau der Nachbarländer steigen.
Darüber hinaus wird, falls dieses Szenario verwirklicht wird, jedem Iraner monatlich 7 Millionen Toman ausgezahlt. Diese Äußerungen wurden zu einem Zeitpunkt gemacht, als der dritte Benzinpreis im Iran am 17. September 1405 auf 10.000 Toman erhöht wurde und die Differenz zwischen dem aktuellen Preis und dem vorgeschlagenen Betrag von 80.000 Toman sehr erheblich ist.
Auswirkungen auf das Energiesubventionssystem
Ghaem-Panah äußerte sich am 5. September auch zu den Preisen und Quoten für Benzin und erklärte, dass noch keine endgültige Entscheidung über die Preisänderung und die Verteilung von Benzin getroffen wurde. Er betonte, dass der aktuelle Verlauf nicht nachhaltig sei und Entscheidungen vor der Umsetzung jeder Änderung getroffen werden müssten. In seinen Äußerungen vom 24. September wurde auch die Reform des Energiesubventionssystems und die Bekämpfung von Schmuggel angesprochen. Er betonte, dass jede Preisreform der Energieträger mit einem klaren Plan und einem sozialen Anhang erfolgen sollte.
Laut Ghaem-Panah können die Preise für Gas, Strom, Diesel und Benzin auf das Niveau des günstigsten Nachbarlandes steigen, und falls diese Änderungen verwirklicht werden, würden jährlich 720.000 Billionen Toman an Einnahmen generiert. Er wies auch auf die Preisdifferenz für Energie im Iran im Vergleich zu den umliegenden Ländern und deren wirtschaftliche Auswirkungen hin und erklärte, dass die Preisdifferenz bei Kraftstoffen einer der Faktoren für die Entstehung von Schmuggel sei.
Insgesamt wird der Betrag von 80.000 Toman derzeit als ein Preisszenario präsentiert, und es gibt keine offizielle Nachricht über seine Umsetzung. Dieser Vorschlag wurde lediglich im Rahmen einer Idee und Berechnung vorgestellt, die für die Umsetzung in ein ausführbares Programm einer weiteren Klarstellung bedarf.
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