Das staatliche Unternehmen Deutsche Energy Terminal GmbH (DET) hat bekannt gegeben, dass es seine vierte schwimmende Speicher- und Gasversorgungsanlage (FSRU) namens Energos Force in den Hafen Stade-Bützfleth nahe Hamburg verlegt hat. Diese Maßnahme erfolgt im Rahmen des Programms zur Erhöhung der LNG-Importkapazität Deutschlands infolge der Energiekrise, die durch den Ukraine-Krieg und die wirtschaftlichen Sanktionen gegen Russland verursacht wurde.
Details zur Einheit Energos Force
Das Schiff Energos Force mit einem Gewicht von 94.361 Tonnen bereitet sich am Ende des Hafens Stade auf den Beginn neuer Gasversorgungsoperationen vor. Diese Einheit, die bis 2027 eine jährliche Einspeisekapazität von bis zu 3,2 Milliarden Kubikmetern Erdgas erreichen soll, wird als ein Schlüsselelement der Energiesicherheit Deutschlands angesehen. Es wird erwartet, dass diese Einheit bis November 2026 in Betrieb genommen wird.
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Dr. Peter Rutgen, Geschäftsführer von DET, erklärte: "Die Rückkehr dieser Einheit in den Hafen Stade zeigt den Beginn der Vorbereitungen für die Inbetriebnahme dieser Anlage, und alle notwendigen Partner in diesem Projekt arbeiten mit vollem Engagement zusammen."
Hintergrund und Ziele des FSRU-Programms
Das FSRU-Programm Deutschlands begann im Dezember 2022 mit der Ankunft der Einheit Höegh Esperanza, die die erste LNG-Anlage Deutschlands war. Mit dem Ausbau der Infrastruktur und der Erhöhung der Gasversorgungsfähigkeiten strebt Deutschland an, die Abhängigkeit von russischem Gas zu verringern. Derzeit, mit dem Eintreffen neuer Einheiten, strebt DET an, den Energiebedarf von etwa 2,6 Millionen vierköpfigen Haushalten für ein volles Jahr zu decken.
Die Gasversorgungsoperationen dieser Einheiten erfolgen unter Bedingungen, in denen die neuen Anlagen weiterhin im Bau sind. DET hatte die Einheit Energos Force als Gasversorgungsanlage in Jordanien gemietet und sie nun in den Hafen Stade verlegt. Dieses Schiff, das 2021 gebaut wurde, kann täglich bis zu 500 Millionen Kubikfuß Gas mit einem Dampfsystem in einem geschlossenen Gasversorgungsnetz liefern.
Die deutschen Ministerien haben den Erfolg des FSRU-Programms betont und auf den schnellen Fortschritt hingewiesen. Dieses Programm trägt zur nachhaltigen Gasversorgung des Landes bei und ersetzt schrittweise die russischen Gasquellen.
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