Die Firma HD Hyundai Heavy Industries hat zusammen mit dem Korean Register, BAR Technologies und dem Liberian Registry kürzlich ein Memorandum of Understanding zur Erforschung und Entwicklung der WindWings-Technologie in neuen Generationen von LNG-Schiffen unterzeichnet. Dieses Memorandum wurde auf der Gastech 2026 in Bangkok unterzeichnet und zielt darauf ab, ein LNG-Schiff mit einem Volumen von 174.000 Kubikmetern zu entwickeln, das das WindWings-Hilfskraft-System nutzt.
Details zum WindWings-Projekt
Dieses Projekt befasst sich mit der Bewertung der technischen Fähigkeiten, der Sicherheit und der gesetzlichen Anforderungen für die Installation von WindWings-Hartsegeln auf LNG-Schiffen. Diese Technologie wurde entwickelt, um den Kraftstoffverbrauch und die Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Das Design des angestrebten LNG-Schiffes sieht vor, dass der Wohnblock nach vorne gerichtet ist, was zusätzlichen Platz für die Installation des WindWings-Systems schafft.
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WindWings sind als große Hartsegel konzipiert, die Hilfskraft für die Bewegung des Schiffes erzeugen können und somit den Bedarf an der Hauptmotorleistung des Schiffes reduzieren. Diese Technologie trägt zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs und der Treibhausgase bei.
Wirtschaftliche Auswirkungen und gesetzliche Anforderungen
Korean Register und Liberian International Ship & Corporate Registry werden das Schiffdesign unter Berücksichtigung der Klassifikationsvorschriften und internationalen Regelungen bewerten. Korean Register könnte auch basierend auf den Ergebnissen dieser Studie eine vorläufige Genehmigung erteilen. Hongril Ryu, Chief Technology Officer von HD Hyundai Heavy Industries, äußerte die Hoffnung, dass dieses Projekt zur Integration der Wind-Hilfskraft-Technologie in das Design von LNG-Schiffen beitragen und die Wettbewerbsfähigkeit neuer Generationen von emissionsarmen Schiffen erhöhen wird.
John Cooper, CEO von BAR Technologies, erklärte, dass das Unternehmen WindWings bereits auf 10 Frachtschiffen und Tankern eingesetzt hat und durch den Einsatz von 23 Segeln täglich etwa 100 Tonnen CO2-Emissionen reduziert. Diese Technologie hat derzeit mehr Aufmerksamkeit erhalten, und Schiffseigentümer suchen nach Möglichkeiten, die Kraftstoffkosten zu senken und sich an strenge Emissionsvorschriften anzupassen.
Kyujin Yun, Executive Vice President des Korean Register, fügte hinzu, dass dieses Projekt dazu beitragen wird, festzustellen, ob diese Technologie sicher in das Design von LNG-Schiffen integriert werden kann. Diese enge Zusammenarbeit zwischen dem Schiffbauer, dem Technologieanbieter und der Flaggenbehörde wird fortgesetzt, um die sichere und zuverlässige Entwicklung innovativer Technologien zu fördern, die zur Reduzierung von Kohlenstoffemissionen in der maritimen Industrie beitragen.
Alfonso Castillero, CEO des Liberian Registry, stellte klar, dass die Bewertung dieser Technologie in den frühen Phasen des Schiffdesigns dazu beitragen kann, die Anforderungen zur Emissionsreduzierung in praktische Erfolge in Bezug auf Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit von Schiffen umzuwandeln.
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