KeelX wurde als innovative Plattform im Bereich der maritimen Technologie gegründet, um die Risiken beim Kauf und der Implementierung von Technologien in der Schifffahrtsindustrie zu reduzieren. Das Unternehmen, das aus den Bemühungen des Schiffseigners Lemissoler hervorgegangen ist, um seine betrieblichen Herausforderungen zu lösen, strebt die Integration von Schiffsleistungsdaten, Betrieb und Treibhausgasemissionen an.
Neues Modell für den Kauf und die Implementierung von Technologien
Aristos Philis, CEO von KeelX und stellvertretender CEO von Lemissoler, sagt, dass das Erbe des Schiffseigners KeelX die Möglichkeit gibt, Technologien so zu entwickeln, dass sie die tatsächlichen Bedürfnisse der Branche erfüllen. Er ist der Meinung, dass viele Softwareentscheidungen in dieser Branche aufgrund der Komplexität der Implementierung und der Schulung des Personals nicht leicht rückgängig gemacht werden können.
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Philis erklärt, dass Technologiekäufe kleiner, schneller und rückgängig machbarer werden müssen. Er weist darauf hin, dass Schiffseigner spezifische Probleme leicht lösen können sollten, ohne eine "IT-Revolution" starten zu müssen. Laut ihm sollte "das Produkt den Kunden halten, nicht die Schwierigkeiten, es zu verlassen." Diese Philosophie zeigt sich auch in KeelXs Ansatz zur Softwareentwicklung.
Herausforderungen der maritimen Technologie
Philis verweist auch auf die Herausforderungen auf dem Markt für maritime Technologien und sagt, dass Technologieunternehmen sich auf die betrieblichen Bedürfnisse konzentrieren sollten und nicht nur auf die Technologie. Trotz des Einzugs von Künstlicher Intelligenz in den täglichen Betrieb glaubt er, dass maritime Software niemals vollständig zu einem SaaS-Modell (Software as a Service) werden wird.
Während KeelX expandiert, betont Philis, dass die Hauptschwierigkeit nicht nur darin besteht, die Fähigkeiten der Plattform zu erweitern, sondern auch eine enge Beziehung zu den Nutzern aufrechtzuerhalten. Er ist der Meinung, dass Käufe einfacher, die Implementierung schneller und das Scheitern weniger schmerzhaft gestaltet werden müssen. "Schiffseigner müssen weiterhin die Verantwortung für die Annahme von Veränderungen übernehmen, aber wir als Technologieanbieter müssen auch akzeptieren, dass wir das Ja zur Technologie weniger risikobehaftet gestalten müssen."
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