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Die Angriffe der Huthis auf Saudi-Arabien und deren Einfluss auf die Verhandlungen zwischen Iran und den Golfstaaten
Öl und Petrochemie

Die Angriffe der Huthis auf Saudi-Arabien und deren Einfluss auf die Verhandlungen zwischen Iran und den Golfstaaten

منبع تصویر: gcaptain.com

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Die Huthis haben mit dem Abschuss von Raketen und Drohnen auf einen Militärstützpunkt in Khamis Mushait, Saudi-Arabien, neue Angriffe gestartet. Diese Angriffe werden als Vergeltung für die Luftangriffe Saudi-Arabiens auf Jemen beschrieben. Die jüngsten Entwicklungen im Jemen und die Angriffe der Huthis auf Saudi-Arabien haben die geplanten Verhandlungen in Oman verschoben.

Aussetzung der Verhandlungen aufgrund der Eskalation der Spannungen

Oman sollte am kommenden Freitag ein Treffen mit Iran und den Golfstaaten ausrichten, jedoch erklärte der omanische Außenminister, Sayyid Badr al-Busaidi, dass dieses Treffen aufgrund des Bedarfs an Konsens verschoben wurde. Iran erklärte ebenfalls, dass diese Anfrage auf Wunsch Saudi-Arabiens erfolgt sei.

Die Angriffe der Huthis umfassten den Abschuss von Dutzenden von Raketen und Drohnen auf Militärstützpunkte in Saudi-Arabien, militärische Infrastrukturen und kritische Einrichtungen. Diese Angriffe haben die Bedenken hinsichtlich der globalen Energieversorgung angeheizt und die Ölpreise erhöht.

Wirtschaftliche Folgen und globale Ölversorgung

Der Rohölpreis auf den Weltmärkten stieg nach Beginn dieser Angriffe um mehr als 4 Prozent und erreichte über 109 Dollar pro Barrel. Analysten glauben, dass, wenn die Ost-West-Pipeline Saudi-Arabiens für mehrere Tage geschlossen bleibt, dies bis zu 4 Prozent der globalen Ölversorgung beeinträchtigen könnte.

Satellitenbilder zeigen, dass Teile dieser Pipeline aufgrund von Bränden beschädigt wurden, und Saudi-Arabien hat bisher keine Schätzung zur Dauer der Schließung abgegeben. In der Zwischenzeit hat die Vereinigte Staaten auch auf die Zunahme der Schiffe hingewiesen, die heimlich die Straße von Hormuz passieren.

Diese Entwicklungen finden statt, während die Internationale Organisation für Migration schätzt, dass seit Beginn dieses Monats über 82.000 Jemeniten aufgrund der Konflikte geflohen sind. Diese Konflikte haben die humanitäre Lage im Jemen erheblich beeinträchtigt und zur Verschärfung der humanitären Krise geführt.

Insgesamt beeinflussen diese Entwicklungen nicht nur die Beziehungen zwischen den Golfstaaten und Iran, sondern könnten auch ernsthafte Auswirkungen auf den globalen Ölmarkt und dessen Preise haben.

Quelle: gcaptain.com