Der Öltanker El Gaia, der unter panamaischer Flagge fuhr, wird nach einem Brand an Bord in Richtung Hafen von Oman gezogen. Das Feuer, das im Maschinenraum ausbrach, ist unter Kontrolle, jedoch werden zwei Besatzungsmitglieder weiterhin vermisst.
Details zum Vorfall
Das Maritime Sicherheitszentrum von Oman gab bekannt, dass sich der Öltanker etwa 103 Seemeilen nordöstlich der Provinz Musandam befindet. Die königlichen Marinekräfte von Oman haben 23 Besatzungsmitglieder evakuiert und medizinische Hilfe geleistet. Die Suchoperation zur Auffindung der zwei vermissten Besatzungsmitglieder dauert an.
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Widersprüchliche Behauptungen über die Ursache des Vorfalls
Dieser Vorfall steht im Zusammenhang mit internationalen Spannungen, da die iranische Revolutionsgarde behauptet hatte, dass der Öltanker El Gaia während der Durchfahrt durch die Straße von Hormuz auf eine Seemine gestoßen sei. Im Gegensatz dazu wies das US-Zentralkommando diese Behauptung zurück und erklärte, dass der Öltanker stattdessen zweimal von Iran angegriffen worden sei; einmal mit einer Rakete im letzten Monat, was das Schiff außer Betrieb setzte, und ein weiteres Mal mit einer Drohne am vergangenen Wochenende.
Das US-Zentralkommando bezeichnete diese Behauptung als "Lüge" und als ein weiteres Beispiel für Irans Bemühungen, Angst zu schüren und den Schiffsverkehr in der Straße von Hormuz zu behindern. Oman hat keine Verantwortung übernommen und lediglich erklärt, dass das Feuer im Maschinenraum nach einem vorherigen Angriff ausbrach und jetzt gelöscht ist.
Maritime Angriffe und Sicherheitslage in der Region
Die Operationen maritimer Angriffe dauern weiterhin an, jedoch haben maritime Beamte gewarnt, dass möglicherweise Minen in der Straße zurückgelassen oder treibend vorhanden sein könnten. Im September wurde ein Schiff in der Straße von einem unbekannten Projekt getroffen, jedoch wurden keine Schäden oder Umweltschäden gemeldet. Das US-Zentralkommando hat ebenfalls erklärt, dass die Truppen seit mehreren Monaten Minen aus den Seewegen räumen, jedoch weiterhin Warnungen über mögliche Minen bestehen.
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