Südkorea hat die Unterstützung für den Import von Rohöl außerhalb des Nahen Ostens erneut in Gang gesetzt. Das Ministerium für Handel, Industrie und Energie des Landes hat erklärt, dass diese Subventionen mit dem Ziel, die Diversifizierung der Ölquellen zu stärken und die Bedürfnisse des Binnenmarktes zu decken, insbesondere in Zeiten steigender Nachfrage nach Öltankern, wiederbelebt werden.
Details zu den neuen Subventionen
Die südkoreanische Regierung hat angekündigt, dass sie künftig die zusätzlichen Transportkosten für Käufer von Rohöl außerhalb des Nahen Ostens vollständig übernehmen wird. Dieses Programm wurde bereits zwischen April und Juni umgesetzt und führte zu erheblichen Veränderungen in den Ölversorgungsquellen. Zu diesem Zeitpunkt stiegen die Importe von Rohöl aus den Vereinigten Staaten um 14,2 % im Vergleich zum Vorjahr, und die Importe aus Kanada wuchsen um 160,8 %. Auch die Importe aus Ecuador zeigten einen Anstieg von 422,1 % und die Käufe von Öl aus Afrika stiegen um 156,7 %.
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Reduzierung der Abhängigkeit von Öl aus dem Nahen Osten
Präsident Lee Jae-myung erklärte in seinen jüngsten Äußerungen, dass Südkorea seine Abhängigkeit von Rohöl aus dem Nahen Osten von etwa 70 % auf etwa 50 % gesenkt hat. Diese Veränderungen sind hauptsächlich auf die bereitgestellten Subventionen für den Transport von Öl über lange Strecken zurückzuführen. Die Nutzung von Rohöl außerhalb des Nahen Ostens trägt dazu bei, die Seestrecken zu einem der größten Raffineriezentren Asiens zu erhöhen, während der Zugang zu Öltankern derzeit stark eingeschränkt ist.
Darüber hinaus hat die südkoreanische Regierung am 24. August das Programm zum Austausch strategischer Rohölreserven wieder aufgenommen und angekündigt, dass sie diese Maßnahme bei Bedarf über den Monat Oktober hinaus fortsetzen könnte. Diese Programme zeigen Südkoreas Bereitschaft, die Ölressourcen zu stärken und die Abhängigkeit vom Nahen Osten im Hinblick auf die Energiesicherheit des Landes zu verringern.
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