Advantage Tankers, mit Sitz in Genf, hat vier MR-Tanker (Medium Range) bei Guangzhou Shipyard International bestellt. Diese Bestellung dient dazu, kleinere Tonnagen zu dem Neubauprogramm des Unternehmens hinzuzufügen, das bisher hauptsächlich auf VLCC (Very Large Crude Carrier) und Suezmax fokussiert war.
Details der Bestellung
Basierend auf Quellen aus dem Schiffbau wurde der Vertrag über vier Tanker mit einer Kapazität von 50.000 DWT (Deadweight Tonnage) unter der Leitung von Tugrul Tokgöz, dem Eigentümer von Advantage Tankers, in diesem Werk abgeschlossen. Die Lieferung dieser Tanker wird ab 2029 beginnen. Der genaue Preis dieses Vertrags wurde noch nicht bekannt gegeben, aber Guangzhou Shipyard hat kürzlich Verträge für ähnliche Schiffe zu einem Preis von etwa 45 Millionen Dollar pro Stück unterzeichnet.
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Wende im Schiffbauprogramm
Dieser Vertrag ermöglicht es Advantage Tankers, ein Programm für den Bau neuer MR-Tanker zu starten. Dies geschieht, während das Unternehmen in der Vergangenheit stärker auf die Bestellung größerer Tanker fokussiert war. Derzeit hat Advantage Tankers etwa 30 aktive Tanker, die verschiedene Öl- und Rohölsegmente abdecken.
Im Juli wurde berichtet, dass Advantage Tankers zwei Suezmax-Tanker mit einer Kapazität von 157.000 DWT von Samsung Heavy Industries zu einem Preis von 88,25 Millionen Dollar pro Stück erworben hat. Diese Tanker, Advantage Spirit und Advantage Synergy, sollen im ersten und zweiten Quartal 2029 geliefert werden.
Weitere Entwicklungen im Schiffbaumarkt
Das Unternehmen hat auch Anfang dieses Jahres zwei VLCC-Tanker mit einer Kapazität von 307.000 DWT von Dalian Shipbuilding Industry Co. bestellt. Die Tanker Advantage Venture und Advantage Voyager sind für die Lieferung in den Jahren 2028 und 2029 geplant.
Guangzhou Shipyard hat in diesem Jahr einen erheblichen Anteil an MR-Verträgen gewonnen, und mehrere Eigentümer haben Verträge für neue Tonnagen unterzeichnet. Von Januar bis August wurden weltweit etwa 140 neue MR2-Tanker bestellt, was bedeutet, dass dieser Sektor mit einem Auftragsbestand von über 16 Prozent der Handelsflotte konfrontiert ist.
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