Ramin Afshar Gorji äußerte sich zu den Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Stromverbrauch in der Industrie Irans und betonte, dass einige Zementfabriken für die Produktion einer Tonne Zement etwa 70 bis 140 Kilowatt Strom benötigen. Dies geschieht, während die Stromtarife für diese Industrien nicht an die Intensität ihres Energieverbrauchs angepasst sind.
Mangelnde Koordination in der Energiepolitik
Afshar Gorji stellte klar, dass gemäß den bestehenden Gesetzen Industrien mit höherem Energieverbrauch mehr für Strom bezahlen müssen. Diese Politik wurde entworfen, um die Industrien zur Optimierung des Energieverbrauchs zu ermutigen, ist jedoch noch nicht vollständig umgesetzt worden, und die mangelnde Koordination zwischen den Behörden hindert ihre Verwirklichung.
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Folgen der günstigen Energiepreise
Er fügte hinzu, dass die günstigen Energiepreise in den vergangenen Jahren dazu geführt haben, dass viele Industrien die Stromkosten in ihren wirtschaftlichen Entscheidungen nicht ernst nehmen. Dieses Thema hat nun zu ernsthaften Herausforderungen geführt, und das Land sieht sich mit einem Ungleichgewicht in der Stromproduktion konfrontiert. Afshar Gorji wies darauf hin, dass die großen Industrien gleichzeitig mit dem Bemühen, den Energieverbrauch zu reformieren, in Richtung Verbrauchsreduzierung und Optimierung gehen müssen.
Afshar Gorji wies weiter darauf hin, dass das bestehende Ungleichgewicht in der Stromproduktion aufgrund der fehlenden Berücksichtigung der realen Energiekosten in der Vergangenheit nun eine schwere Last für das Land darstellt. Dieses Ungleichgewicht hat nicht nur Auswirkungen auf große Industrien, sondern schadet auch dem täglichen Leben der Menschen. Die mangelnde Berücksichtigung der Optimierung des Verbrauchs in der Industrie kann auch zu höheren Kosten und Umweltproblemen führen.
Notwendigkeit von Veränderungen in der Politik
Schließlich betonte Afshar Gorji, dass Veränderungen in der Politik und die korrekte Umsetzung von Gesetzen zur Optimierung des Energieverbrauchs beitragen und schwerwiegendere Krisen in der Zukunft verhindern können. Diese Veränderungen ermöglichen es den Industrien, durch optimierten Verbrauch sowohl in ihrem eigenen Interesse als auch im Interesse der Umwelt zu handeln.
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