Die Kalksteinexporte Chinas sind in den ersten 8 Monaten des Jahres 2026 auf 5,49 Millionen Tonnen gestiegen, was im Vergleich zu 110.000 Tonnen im gleichen Zeitraum des Vorjahres einen bemerkenswerten Sprung darstellt. Diese Veränderung ist hauptsächlich auf Störungen in der Rohstoffversorgung aus dem Golf aufgrund des Iran-Kriegs zurückzuführen.
Drastischer Rückgang der Exporte aus dem Golf
Nach durchgeführten Analysen erreichten die Kalksteinexporte aus dem Golf im Februar 2,8 Millionen Tonnen, fielen jedoch im März auf 100.000 Tonnen und seit Juni wurde kein Versand mehr registriert. Insgesamt beliefen sich die Exporte aus dem Golf in den ersten 8 Monaten des Jahres auf 5,5 Millionen Tonnen, was im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang von 73 Prozent bedeutet, was einem Verlust von etwa 15 Millionen Tonnen des maritimen Volumens entspricht.
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Chinas Ersatz als Hauptlieferant
China hat sich als der größte neue Anbieter auf dem Kalksteinmarkt etabliert und hat etwa ein Drittel des Angebotsrückgangs aus dem Golf kompensiert. Indien und Bangladesch gelten als die größten Käufer dieser Produkte, die nach Ersatz für Rohstoffe aus dem Golf suchen. Kalkstein wird als ein Schlüsselrohstoff in der Produktion von Kalk und Zement angesehen und spielt eine wichtige Rolle im trockenen und Großhandel im Nahen Osten.
Separate Analysen zeigen, dass auch die Exporte anderer trockener Waren aus dem Golf stark zurückgegangen sind, einschließlich Kalkstein, Baustellenmaterialien, Schwefel und Harnstoff. Diese Veränderungen in den Handelsmustern haben die Käufer gezwungen, Lieferungen aus weiter entfernten Regionen zu beziehen.
Positive Veränderungen in der Transportwirtschaft
Da der Kalksteinhandel nicht stark betroffen ist, sind die globalen Ladungen nur um 1,3 Prozent zurückgegangen und haben im Zeitraum von Januar bis August 55,5 Millionen Tonnen erreicht. Dies zeigt, dass alternative Exporteure schnell in den Markt eingetreten sind.
Diese Veränderung in den Handelsmustern hat auch der Transportwirtschaft auf den östlichen Routen und Rückführungen geholfen. Laut Ursa-Daten hat der Anstieg der trockenen Exporte aus China die Nachfrage nach Ausgängen aus Nordostasien gestärkt, insbesondere für Supramax- und Ultramax-Schiffe. Die Rückkehr-Einnahmen von Nordchina nach Westafrika machen in diesem Jahr durchschnittlich 96,4 Prozent des S10TC-Index aus, was im Vergleich zu 91,3 Prozent im Jahr 2025 einen signifikanten Wandel darstellt.
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