Pakistan wies die indischen Maßnahmen als «aggressive Handlung» zurück, nachdem es zu einer Kollision von Kriegsschiffen beider Länder im Golf von Oman gekommen war. Das pakistanische Außenministerium äußerte am Mittwoch diese Behauptung und erklärte, dass die Kollision in der exklusiven Wirtschaftszone Pakistans (EEZ) stattgefunden habe, während Indien diese Region als internationales Gewässer bezeichnet.
Details des Vorfalls
Berichten zufolge ereignete sich der Vorfall in einer Entfernung von etwa 220 Kilometern (118 Seemeilen) östlich der Küste Omans im Arabischen Meer. Das pakistanische Außenministerium äußerte scharfen Unmut über die «provokante» Handlung des indischen Schiffs und forderte die internationale Gemeinschaft auf, Indien zu drängen, diese aggressive Praxis zu beenden.
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Gegenseitige Proteste
Nach diesem Vorfall haben beide Länder jeweils heftige Proteste gegeneinander eingelegt. Pakistan erklärte, dass dieser Vorfall während der zwei jährlichen militärischen Übungen SEASPARK-26 stattgefunden habe und das indische Schiff beschuldigt wurde, «aggressive Manöver» in der Nähe des pakistanischen Schiffs durchgeführt zu haben. Indien hingegen behauptete, dass das pakistanische Schiff mit hoher Geschwindigkeit auf das indische Schiff zugesteuert sei und versuchte, zu manövrieren.
Dieser Vorfall wird auch als Verletzung eines Abkommens angesehen, das 1991 zwischen beiden Ländern unterzeichnet wurde. Laut diesem Abkommen müssen die Schiffe beider Länder mindestens drei Seemeilen voneinander entfernt sein. Pakistanische Beamte teilten den Medien mit, dass das indische Schiff, bekannt als das gelenkte Raketenboot INS Kolkata, seit Beginn der militärischen Übungen Pakistans am 7. September wiederholt versucht habe, in das Übungsgebiet einzudringen.
Das Schiff INS Kolkata mit einem Gewicht von 7400 Tonnen und einer Länge von 163 Metern ist größer als das pakistanische Patrouillenschiff PNS Hunain, das in diesen Vorfall verwickelt war. Dieses pakistanische Schiff hat eine Länge von etwa 96 Metern und ein Gewicht von 2600 Tonnen, mit einer maximalen Geschwindigkeit von 22 Knoten. Während das Schiff INS Kolkata eine höhere Geschwindigkeit von maximal 30 Knoten hat und 2014 in Dienst gestellt wurde.
Pakistan hat sich nicht zu Berichten über Schäden an seinem Schiff geäußert, während die Medien von «schweren» Schäden bis hin zu «großen Dellen» berichteten. Indien erklärte, dass sein Schiff unbeschädigt geblieben sei und seinen Dienst fortgesetzt habe.
Analysten werden die Entwicklungen nach diesem Vorfall genau beobachten, insbesondere angesichts der angespannten diplomatischen Beziehungen, die die beiden Länder nur schwer ohne externe Intervention lösen können.
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