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Mohammad Jafar Ghaempanah: Die Angleichung der Kraftstoffpreise steht nicht auf der Agenda der Regierung
Wirtschaft

Mohammad Jafar Ghaempanah: Die Angleichung der Kraftstoffpreise steht nicht auf der Agenda der Regierung

منبع تصویر: khabaronline.ir

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Mohammad Jafar Ghaempanah, der stellvertretende Exekutivpräsident, betonte in Antwort auf eine Frage zur Möglichkeit einer Erhöhung des Benzinpreises auf 80.000 Toman, dass die Angleichung der Benzin- und Dieselpreise unter den gegenwärtigen Bedingungen keineswegs zur Debatte steht. Er stellte klar, dass zur Angleichung der Kraftstoffpreise auch die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter und Rentner entsprechend erhöht werden müssen.

Situation des Kraftstoffschmuggels und wirtschaftliche Herausforderungen

Bei einem kürzlichen Besuch von Ghaempanah im Hauptquartier zur Bekämpfung von Waren- und Devisenschmuggel wies er auf den täglichen Schmuggel von 30 Millionen Litern Benzin und Diesel hin. Er sagte, dass dieser Schmuggel auf die erheblichen Preisunterschiede zwischen Kraftstoff in Iran und den Nachbarländern zurückzuführen sei. Er betonte, dass, wenn wir den Kraftstoffschmuggel effektiv lösen wollen, wir uns mit der Angleichung der Preise für Energieträger befassen müssen. Dieses Thema stellt eine wirtschaftliche Herausforderung für die Regierung dar, die mehr Aufmerksamkeit erfordert.

Soziale und wirtschaftliche Folgen der Angleichung der Kraftstoffpreise

Ghaempanah wies weiter auf die sozialen Auswirkungen der Angleichung der Kraftstoffpreise hin und sagte: „Derzeit nutzen wohlhabende Personen, die über Häuser, Villen und mehrere Autos verfügen, mehr von den Subventionen, während Personen mit geringerem Einkommen weniger Benzin und Diesel verwenden. Diese Situation ist nicht gerecht.“ Er wies auf die Bedeutung einer gerechten Verteilung der Energiesubventionen hin und fügte hinzu, dass wir zur Bekämpfung des Kraftstoffschmuggels die Korruptionsengpässe identifizieren und reformieren müssen.

Der stellvertretende Exekutivpräsident betonte auch, dass die Regierung keinen Plan zur Erhöhung der Kraftstoffpreise hat und diese Idee lediglich als eine Perspektive zur Bekämpfung des Schmuggels aufgebracht wurde. Er erklärte, dass die Reform der Preise für Energieträger langfristig als eine der wirksamen Methoden zur Bekämpfung des Kraftstoffschmuggels angesehen werden kann.

Es scheint daher, dass die Regierung unter den gegenwärtigen Bedingungen nicht daran interessiert ist, grundlegende Änderungen im Preissystem für Kraftstoffe vorzunehmen, sondern sich stattdessen auf die Identifizierung und Reform der Korruptions- und Schmuggelengpässe konzentriert.

Quelle: khabaronline.ir