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Kritische Lage der Lebensgrundlagen in Chanf, Sistan und Belutschistan
Sonderbericht

Kritische Lage der Lebensgrundlagen in Chanf, Sistan und Belutschistan

تصویر: تولید هوش مصنوعی

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Die Lebenssituation in Chanf, das im Bezirk Ahouran in Sistan und Belutschistan liegt, ist stark kritisch geworden. Wiederholte Dürre und das Verschwinden der Qanate haben zur Zerstörung der Landwirtschaft und zur Erhöhung der Arbeitslosigkeit in dieser Region geführt. Berichten zufolge haben fast 90 Prozent der lokalen Arbeitskräfte kein stabiles Einkommen und sind auf staatliche Subventionen angewiesen, um das Minimum zum Leben zu sichern.

Lebensunterhalt der Menschen in Chanf

Die Bewohner von Chanf, die einst auf Landwirtschaft angewiesen waren, befinden sich jetzt in einer kritischen Lage. Mit der Zerstörung der lokalen Produktionskette und dem Fehlen von Industrien und Produktionsstätten haben die Jugendlichen in dieser Region riskante und informelle Jobs angenommen. Viele von ihnen wandern in andere Städte auf der Suche nach Arbeit, sehen sich jedoch rechtlichen und sozialen Herausforderungen gegenüber. In dieser Situation hat das Fehlen grundlegender Infrastrukturen für öffentliche Dienstleistungen sowie die Wasser- und Energiekrise die Lebensbedingungen weiter erschwert.

Ungleichgewicht und Beschäftigungskrise

In der Provinz Sistan und Belutschistan ist die Rate der informellen Beschäftigung sehr hoch, und zwischen 64 und 70 Prozent der Arbeitskräfte sind in diesem Sektor tätig. Diese Situation hat nicht nur zur Arbeitslosigkeit geführt, sondern auch, da es an Versicherungen und sozialen Unterstützungen mangelt, haben lokale Arbeiter im Falle von Arbeitsunfällen keinen Schutz. Laut Daten des Statistischen Zentrums von Iran liegt die offizielle Arbeitslosenquote in dieser Provinz bei 10,5 Prozent, aber die wirtschaftlichen Realitäten zeigen eine Armutsquote von über 62 Prozent in einigen Landkreisen.

Infrastrukturelle Benachteiligungen, Ungleichgewicht in der Treibstoffverteilung und hohe Lebenshaltungskosten haben die Lebensbedingungen der Menschen erheblich erschwert. Hohe Treibstoffpreise und das Fehlen eines Bankennetzwerks haben den Zugang zu finanziellen Dienstleistungen und lokalen Investitionen unmöglich gemacht. Zudem hat das Fehlen von Gesundheits- und Behandlungseinrichtungen in ländlichen Gebieten die Lebensunterhaltsprobleme verschärft, und die Bewohner haben Schwierigkeiten, medizinische Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen.

Die Abwanderung junger Menschen in andere Provinzen aufgrund absoluter Armut und Arbeitslosigkeit hat sich zu einem sozialen Problem entwickelt. In diesem Zusammenhang sehen sich die belutschischen Arbeiter an ihren Arbeitszielen mit zusätzlichen rechtlichen und sozialen Herausforderungen konfrontiert, die zu Diskriminierung und Ablehnung auf dem Arbeitsmarkt führen. Dies hat die Flucht vor der Armut zu einem schwierigen und problematischen Weg gemacht.

Schließlich zeigt das, was in Chanf und anderen Regionen im Südosten von Sistan und Belutschistan geschieht, ein klares Bild von der Erosion des Humankapitals und dem Verlust von Hoffnung unter den Jugendlichen. Es scheint, dass der Bedarf an einem Paradigmenwechsel in der Entwicklung und einer gerechten Verteilung nationaler Ressourcen dringlicher ist als je zuvor.