Hossein Maghiseh, ein Experte der Automobilindustrie, kritisierte die aktuellen Politiken in dieser Branche und schätzte die Verluste der iranischen Autohersteller auf etwa 600 Millionen Toman pro Auto. Er erklärte, dass Preisregulierungen und hohe Tarife zu den wichtigsten Herausforderungen in diesem Bereich gehören und dass die Politiken überarbeitet werden müssen.
Herausforderungen der Automobilindustrie
Maghiseh betonte, dass die Automobilproduktion erst dann aus dem Monopol herauskommt, wenn die "Zange" aus Tarifen und Preisregulierungen entfernt wird. Er wies auf Tarife von 100 bis 160 Prozent für den Import von Autos hin und fügte hinzu: "Diese Tarife bedeuten keine echte Unterstützung für den inländischen Hersteller und könnten dazu führen, dass ein Teil der Einnahmen zur Deckung des Haushaltsdefizits der Regierung verwendet wird." Laut ihm sollte der Preis für Autos auf der Grundlage der Kaufkraft der Menschen und nicht auf der Grundlage der wirtschaftlichen Realitäten der Produktion festgelegt werden.
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Aufgelaufene Verluste und Rente
Maghiseh wies darauf hin, dass sich etwa 2 Millionen 400 Tausend Personen für ein Autoverkaufsprogramm registriert haben, und schätzte, dass etwa 10 Tausend Milliarden Toman an Rente aufgrund der Preisdifferenz zwischen Fabrik und Markt entstanden sind. Er bewertete diese Situation als ein Zeichen für Schwächen in der wirtschaftlichen Regierungsführung und sagte: "Iran Khodro und Saipa machen derzeit im Durchschnitt einen Verlust von etwa 600 Millionen Toman für jedes produzierte Produkt." Er untersuchte auch die Finanzberichte von Iran Khodro von 1397 bis Ende 1404 und schätzte den Gesamtwert des Verkaufs dieses Unternehmens auf etwa 14 Milliarden Dollar und die in diesem Zeitraum aufgelaufenen Verluste auf etwa 5 Milliarden Dollar.
Notwendigkeit von Transparenz in den Daten
Dieser Experte der Automobilindustrie betonte auch die Notwendigkeit von Transparenz in den Daten zum Kraftstoffverbrauch und forderte die Veröffentlichung von Informationen über den Kraftstoffverbrauch der Provinzen, die Produktion der Raffinerien und die Verteilung des Kraftstoffs. Er stellte klar, dass die Zahlen zum Verbrauch und Schmuggel von Kraftstoff nicht ohne Überprüfung und fachliche Dokumentation zu Schlagzeilen werden sollten und dass das gesamte Problem des Kraftstoffverbrauchs im Land nicht auf die Leistung der inländischen Autohersteller reduziert werden sollte.
Regierung und notwendige Reformen
Maghiseh betonte schließlich, dass Reformen in der Automobilindustrie ohne gleichzeitige Überprüfung der Währungs-, Tarif-, Preis-, Energie-, Kraftstoff-, Steuer- und insgesamt der Qualität der wirtschaftlichen Regierungsführung nicht möglich sind. Er stellte die Abschaffung der Preisregulierung zusammen mit einem angemessenen Tarif als Lösungen zur Schaffung eines wettbewerbsfähigen Umfelds in der Automobilindustrie vor.
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