Fatemeh Mohajerani, die Sprecherin der Regierung, erläuterte in ihrer Pressekonferenz am 24. September 1405 die Dimensionen des Ungleichgewichts bei Brennstoffen und dessen Auswirkungen auf das Budget und den Lebensunterhalt der Haushalte. Sie erklärte, dass die Regierung mit einer täglichen Produktion von 110 Millionen Litern und einem Verbrauch von 140 Millionen Litern Brennstoff konfrontiert ist, was eine ernsthafte Herausforderung darstellt, die die Kosten von sieben Milliarden Dollar für den Brennstoffimport auf das Land abwälzt.
Dimensionen des Ungleichgewichts bei Brennstoffen
Mohajerani erklärte weiter, dass das Ungleichgewicht bei Brennstoffen zu einer strategischen Herausforderung für die nationale Sicherheit geworden ist. Sie fügte hinzu: "Die Fortdauer der aktuellen Situation im Energiesektor ist nicht nachhaltig, und diese Lücke von 30 bis 40 Millionen Litern pro Tag hat sich zu einer ernsthaften Gefahr entwickelt." Diese Bedingungen haben insbesondere im Schatten von Sanktionen und wirtschaftlichem Druck die Schwierigkeiten bei der Haushaltsverwaltung verstärkt.
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Verschiebung der Erhöhung des Benzinpreises
Die Sprecherin der Regierung berichtete auch über die Verschiebung der Umsetzung des Beschlusses zur Erhöhung des dritten Benzinpreises aufgrund von Lebenshaltungskosten und Kriegsbedingungen. Diese Entscheidung, die im Winter umgesetzt werden sollte, wurde nun aufgrund der Priorität der sozialen Stabilität verschoben. Mohajerani betonte: "Wir wollten nicht in einer Situation, in der die Menschen unter Inflationsdruck stehen, eine neue Last auf sie legen."
Sie verwies weiter auf die Versprechen der Regierung zur Verbesserung des Lebensunterhalts der Haushalte und sagte: "Die Einnahmen aus der Anpassung der Brennstoffpreise fließen nicht zur Deckung des Haushaltsdefizits, sondern kommen vollständig dem Lebensunterhalt der Haushalte zugute." Dieses Versprechen wird unter Bedingungen gemacht, in denen die Regierung nach kostengünstigeren Lösungen zur Verwaltung des Verbrauchs sucht.
Soziale und wirtschaftliche Herausforderungen
Mohajerani wies auch auf die sozialen Herausforderungen hin, die aus dem Ungleichgewicht bei Brennstoffen resultieren, und sagte: "Der Druck durch steigende Brennstoffpreise auf die unteren Einkommensschichten kann zu einer sozialen Krise führen." Sie berichtete auch über die Verbesserung der Mechanismen zur Auszahlung von Lebensmittelgutscheinen für verletzliche Gruppen Mitte Oktober.
Neben den Energieherausforderungen sprach Mohajerani auch über die Dimensionen der Außenpolitik und die Kritik an den doppelten Standards im Westen. Sie betonte, dass die Länder, die Menschenrechte beanspruchen, die jüngsten humanitären Katastrophen nicht ignorieren sollten, und kritisierte die isolierenden Politiken des Westens.
Die Sprecherin der Regierung sprach auch über die Änderung der Politiken zur Governance im digitalen Raum und die Aufhebung des Verbots für staatliche Stellen, in ausländischen Messaging-Diensten tätig zu sein, und betrachtete diesen Schritt als einen pragmatischen Ansatz. Sie sagte: "Die Präsenz staatlicher Stellen in diesem Raum ist notwendig, um auf Zweifel zu reagieren und die öffentliche Meinung aufzuklären."
Abschließend wies Mohajerani auf die wirtschaftliche Lage und die Schaffung von Arbeitsplätzen hin und berichtete von der Schaffung von 28.000 neuen Arbeitsplätzen durch 244 Genossenschaftsprojekte. Diese Zahlen zeigen den Versuch der Regierung, Produktion und Beschäftigung unter den schwierigen Bedingungen von Sanktionen und Krieg aufrechtzuerhalten.
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