Der Export von 1,3 Millionen Barrel Diesel und anderen Brennstoffen aus dem Hafen von Ulsan in Südkorea nach Wladiwostok in Russland hat zu zunehmenden diplomatischen Spannungen zwischen Südkorea und der ukrainischen Regierung geführt.
Neue Analysen und Reaktionen
Eine aktuelle Analyse eines angesehenen Mediums zeigt, dass im Juli und August drei Schiffe, die mit dem Export von Brennstoffen nach Russland beschäftigt waren, unter den Sanktionen der EU standen. Zwei dieser Schiffe wurden direkt in Ulsan beladen und nach Russland geschickt. Berichten zufolge haben diese Schiffe ohne Probleme mit den lokalen Behörden bezüglich ihres Sanktionenstatus ihre Ladung beladen.
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Änderungen der Schiffswege
In einigen dieser Reisen gaben die Besatzungen der Schiffe zunächst ein Ziel in Japan oder Singapur an und änderten dann den Kurs nach Wladiwostok, um ihre Brennstoffe zu liefern. Dies führte zu heftiger Kritik von ukrainischen Beamten und scharfen Antworten von südkoreanischen Behörden. Der Berater des Präsidenten der Ukraine wies darauf hin, dass Südkorea in gewisser Weise zur Erleichterung der russischen Brennstoffkrise beiträgt. In Reaktion auf diese Äußerungen erklärte der Sprecher des Blauen Hauses in Südkorea, dass diese Äußerungen falsch und unangemessen seien.
Dennoch erklärte das südkoreanische Außenministerium am Donnerstag, dass es prüfen werde, ob die exportierten Diesel nach Russland geschickt wurden oder nicht. Das Ministerium wies darauf hin, dass einige Energieprodukte, einschließlich Diesel und Flugbenzin, derzeit nicht unter südkoreanischen Exportkontrollen stehen und im Falle der Entdeckung illegaler Aktivitäten rechtliche Schritte eingeleitet werden.
Bestehende Spannungen zwischen Südkorea und der Ukraine
Die Beziehungen zwischen Kiew und Seoul waren bereits zuvor von Spannungen betroffen. Nordkorea unterstützt Russland mit Personal und Waffen für den Angriff auf die Ukraine, und in einigen Fällen haben ukrainische Soldaten eine Anzahl nordkoreanischer Staatsbürger auf dem Schlachtfeld gefangen genommen. In einem kürzlichen Gefangenenaustausch übergab die Ukraine zwei nordkoreanische Kriegsgefangene an Südkorea.
Dieses sensible Abkommen war zuvor vereinbart worden, jedoch gab es Uneinigkeit darüber, ob dieses Thema geheim bleiben sollte. Wolodymyr Selenskyj, der Präsident der Ukraine, enthüllte diesen Austausch in einer öffentlichen Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 24. September und sprach über die Nutzung dieser Personen durch Nordkorea als Währung und den Erhalt militärischer Technologie im Austausch dafür.
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