Das britische Verteidigungsministerium prüft, ob es die Fischereiflotte des Landes zur Überwachung von Kabeln und russischen Pipelines in britischen Gewässern einsetzen kann. Während die britischen Gewässer aufgrund der Präsenz der russischen Fischereiflotte mit ernsthaften Herausforderungen konfrontiert sind, sieht sich auch die heimische Fischereiindustrie in Großbritannien mit ernsthaften Problemen konfrontiert.
Wettbewerb der britischen Fischereiflotte mit der europäischen Flotte
Die britische Fischereiflotte jagt gleichzeitig mit der in Europa registrierten Fischereiflotte denselben Fischbeständen, während das Abkommen, das im Dezember 2025 zwischen Großbritannien und der Europäischen Union unterzeichnet wurde, die Fangquoten festgelegt hat. Laut diesem Abkommen bleiben die Fangquoten bis 2038 unverändert, und Großbritannien behält das Recht, seine Bestände auf dem europäischen Markt zu verkaufen.
Mehr erfahren: Irak kehrt mit dem Auslaufen eines Frachters aus dem Hafen von Dschabal Ali zum Seehandel zurück
Dieses Abkommen hat sich derzeit zugunsten der europäischen Fischereiflotte ausgewirkt, da die europäische Flotte von Subventionen für Schiffstreibstoffe profitiert, während die britische Flotte die Marktpreise zahlen muss. Angesichts der hohen Treibstoffpreise in Großbritannien steht diese Flotte unter erheblichem Druck und sieht sich ernsthaften wirtschaftlichen Problemen gegenüber.
Einsatz der Fischereiflotte für Verteidigungszwecke
Einige Analysten haben vorgeschlagen, dass die britische Fischereiflotte unter den aktuellen Bedingungen an das Verteidigungsministerium vermietet werden könnte, um Kabel und russische Internet-Pipelines zu überwachen. Diese Strategie könnte als praktische Lösung zur optimalen Nutzung der vorhandenen Ressourcen angesehen werden. Darüber hinaus könnten einige Fischereiflotten aufgrund des Mangels an Kriegsschiffen in der Royal Navy im Rahmen des „Shipping Trade Under Contract“ (STUFT) Küstenpatrouillen durchführen und Ausrüstungen wie Drohnen für diesen Zweck einsetzen.
Die erfolgreiche Erfahrung der britischen Fischereiflotte im Zweiten Weltkrieg, als diese Schiffe für Patrouillen eingesetzt wurden, könnte als Vorbild für diesen neuen Plan dienen. Zu dieser Zeit stand die Flotte effektiv unter der Aufsicht der Patrouillendienste der Royal Navy und konnte eine wichtige Rolle bei der Gewährleistung der maritimen Sicherheit spielen.
Mehr erfahren: Eingang von Unterstützungsflugzeugen zur Diego Garcia Basis nach Spannungen mit Iran · Großbritannien genehmigt das Gasfeld Jackdaw zur Sicherung der Energieversorgung




