Die USA unter der Führung von Donald Trump, dem Präsidenten des Landes, forderten in einer Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 22. September 2026 die vollständige wirtschaftliche Isolation des Iran. Diese Erklärung wurde abgegeben, während der Iran zuvor auf die Möglichkeit einer Wiederbelebung der Verhandlungen zur Beendigung seines fast siebenmonatigen Krieges hingewiesen hatte.
Irans Bedingung für die Öffnung der Straße von Hormus
Ein hochrangiger iranischer Beamter erklärte, dass sein Land die Straße von Hormus innerhalb von sieben Tagen für die Schifffahrt im Persischen Golf öffnen könnte, sofern die Forderungen Teherans nach einer Verringerung des militärischen Drucks und der Aufhebung der maritimen Blockade erfüllt werden. Der Beamte fügte hinzu, dass Teheran seinen letzten Vorschlag über Vermittler an Washington übermittelt habe.
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Trumps Position in der Generalversammlung der Vereinten Nationen
In seiner Rede zeigte Trump keinerlei Anzeichen von Bereitschaft zur Einigung und sagte: "Ich fordere alle Länder auf, bei der Umsetzung der vollständigen wirtschaftlichen Isolation des Iran zu helfen." Er äußerte auch die Überzeugung, dass nach den Zwischenwahlen in den USA im November ein Abkommen zwischen den beiden Ländern unterzeichnet werden würde.
Trump verwies weiterhin auf seine arabischen Kollegen im Golf und sagte, dass diese Länder ebenfalls bestrebt seien, die Schifffahrt durch die Straße von Hormus wiederzubeleben. Die Straße von Hormus, die zuvor die Durchfahrt von einem Fünftel des gesamten Öls und Gases der Welt war, steht nun unter dem Einfluss militärischer Konflikte.
In der Zwischenzeit berichteten Nachrichtenquellen über die Wiederaufnahme der Operationen in der Ost-West-Pipeline Saudi-Arabiens, die zur Wiederaufnahme der Ölexporte aus dem Hafen von Yanbu führen könnte. Diese Pipeline ist der Hauptweg Saudi-Arabiens, um Störungen aufgrund des Krieges in der Straße von Hormus zu umgehen.
Wirtschaftliche und sicherheitspolitische Folgen
Die jüngsten Angriffe auf die Ölanlagen Saudi-Arabiens und der Vormarsch der Huthi-Truppen im Jemen haben die Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der Schifffahrt in der Region verstärkt. In diesem Zusammenhang sind die Dieselpreise in Europa und den USA auf ein Rekordhoch gestiegen, da die Kriege im Iran und in der Ukraine die Exporte einiger der größten Produzenten erheblich reduziert haben.
Derzeit gibt es angesichts der jüngsten Entwicklungen viele Fragen zur Zukunft der Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA sowie zur Sicherheit der Schifffahrt im Persischen Golf. Einige Quellen berichten von einem Vorschlag Katars zur Schaffung eines Rahmens zur Integration des Iran und der arabischen Golfstaaten in eine gemeinsame Sicherheitsarchitektur. Dieser Vorschlag wurde auch zur Prüfung und Bewertung an den Iran weitergeleitet.
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