Die Marine Somalias hat die Rettung der Besatzung des Frachtschiffs „Jacuar“, das sich in einer kritischen Lage befand, bekannt gegeben. Diese Rettungsaktion fand am 18. September 2026 statt und zeugt von den Bemühungen der somalischen Regierung, die maritime Sicherheit in den gefährlichen Regionen des Landes zu verbessern.
Details zum Schiff und seinem Zustand
Das Ministerium für Häfen und maritime Transporte Somalias gab am 17. September bekannt, dass es die Situation des Frachtschiffs „Jacuar“ überwacht, das zu sinken drohte und Wasser leckschlug. Dieses Schiff, das unter der Flagge von St. Kitts und Nevis fährt, hatte 18 Besatzungsmitglieder aus Indien, Syrien und Ägypten, und es wurden keine genauen Informationen über den Ort des Vorfalls bereitgestellt. Das 1998 gebaute Schiff „Jacuar“ steht im Besitz und unter der Verwaltung der Türkei und hat ein Gewicht von 8.556 Tonnen und eine Länge von 100 Metern.
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Geschichte der Probleme des Schiffs
Das Schiff „Jacuar“ hat eine problematische Geschichte und wurde in den vergangenen Jahren mehrfach wegen Sicherheitsmängeln bei Hafeninspektionen kritisiert. Im Dezember 2025 führten ägyptische Behörden aufgrund von Rost auf dem Deck und Problemen mit den Motorraumgeräten eine Inspektion des Schiffs durch. Auch jordanische Behörden beschlagnahmten das Schiff im September 2024 und April 2025 aus Sicherheitsgründen. Dennoch wurden keine Informationen zu den Ursachen der kritischen Situation des Schiffs „Jacuar“ bereitgestellt.
Das Schiff transportierte 7007 Tonnen unbekannter Fracht, die von Mosambik nach Ägypten unterwegs war. Die Marine Somalias gab bekannt, dass die Rettungsaktion der Besatzung am 18. September durchgeführt wurde. Medienberichte deuten darauf hin, dass das Schiff zu sinken drohte, es ist jedoch noch unklar, in welcher Region Somalias der Vorfall stattfand.
Entwicklungen der Marine Somalias
Lokale Medien in Somalia berichteten im April 2025, dass Hassan Sheikh Mohamud, der Präsident Somalias, einen neuen Kommandanten der Marine ernannt hat. Dies geschieht, während die Marine des Landes seit Anfang der 1990er Jahre weitgehend inaktiv war. Die Bemühungen zur Wiederbelebung der Marine begannen etwa im Jahr 2022 und führten zur Einstellung neuer Mitarbeiter. Der Präsident versprach auch, die Luftwaffe des Landes wieder aktiv zu machen.
Die Europäische Union berichtete im Juli 2026, dass sie zur Stärkung der Fähigkeiten der Marine- und Küstenwachen Schulungen in Mogadischu durchgeführt hat. Mitglieder der Polizei, der Küstenwache und der Marine nahmen an diesem zehn Tage dauernden Kurs teil, der als Teil der Bemühungen zur Verbesserung der maritimen Sicherheit in dieser Region angesehen wird.
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