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Bundeskanzler Deutschlands: Die bedingungslose Freundschaft mit den USA ist vorbei
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Bundeskanzler Deutschlands: Die bedingungslose Freundschaft mit den USA ist vorbei

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Der Bundeskanzler Deutschlands, Friedrich Merz, erklärte in einer Ansprache vor den Mitgliedern seiner Partei in Berlin, dass die bedingungslose transatlantische Freundschaft mit den USA vorbei sei. Er äußerte diese Worte im Vorfeld der bevorstehenden Landtagswahlen in Berlin, die am Sonntag stattfinden sollen.

Änderung in den transatlantischen Beziehungen

Merz verwies in seiner Rede auf grundlegende Veränderungen in den politischen Haltungen und der Bewertung der transatlantischen Allianz. Er sagte: „Wir beobachten auf der anderen Seite des Atlantiks eine Veränderung in den politischen Haltungen und eine Veränderung in der Bewertung der transatlantischen Allianz, eine Veränderung, die wir vielleicht nicht einmal für möglich gehalten hätten.“ Diese Aussagen zeigen deutlich die zunehmenden Spannungen zwischen den beiden Ländern.

Vergleich mit früheren Reisen

Der Bundeskanzler Deutschlands verglich auch den aktuellen Zustand der Beziehungen zu den USA mit früheren Besuchen von Präsidenten dieses Landes in Deutschland und verwies auf die Reden von John F. Kennedy und Ronald Reagan. Dieser Vergleich zeigt, dass sich die aktuellen Beziehungen zwischen den beiden Ländern erheblich verändert haben und man sie nicht mehr wie früher betrachten kann.

Diese Aussagen wurden gemacht, nachdem Mark Carney, der Premierminister Kanadas, dem Beitritt zur Europäischen Union zugestimmt hatte. Trump, der Präsident der Vereinigten Staaten, drohte als Reaktion auf diesen Schritt, dass er zusätzliche Zölle gegen dieses 27-köpfige Block erheben werde, falls die neuen Beziehungen die Interessen der USA gefährden sollten.

Innere und internationale Folgen

Trumps Unterstützung für den Sieg der rechtsextremen Partei „Alternative für Deutschland“ bei den Landtagswahlen Anfang dieses Monats hat politische Spannungen in Deutschland ausgelöst, und es wurden Rücktrittsforderungen an Merz laut. Darüber hinaus haben Merz' frühere Aussagen über die amerikanischen Verhandler in Bezug auf den Iran, die er als „demütigt“ bezeichnete, zu heftiger Kritik seitens der Trump-Regierung geführt.

Als Antwort auf diese Aussagen kündigte Trump an, dass er fast 5000 amerikanische Soldaten aus Deutschland abziehen werde. Diese Entscheidung und Merz' Aussagen spiegeln grundlegende Veränderungen in den Beziehungen der beiden Länder wider, und dieser Trend wird sich auch in Zukunft fortsetzen.

Merz' Worte erinnern auch an die Aussagen von Angela Merkel, der ehemaligen Bundeskanzlerin Deutschlands, die im Mai 2017 sagte, dass die vertrauensvolle Beziehung zu den USA, die seit dem Zweiten Weltkrieg besteht, „zum Teil zu Ende gegangen ist.“ Diese Datierung in den Beziehungen der beiden Länder zeigt grundlegende Veränderungen in der deutschen Außenpolitik und den neuen Ansatz dieses Landes gegenüber den USA.