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Deutschland blockierte den 80-prozentigen Kauf von COSCO bei der Konrad Zippel Spedition
Wirtschaft

Deutschland blockierte den 80-prozentigen Kauf von COSCO bei der Konrad Zippel Spedition

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Deutschland hat den 80-prozentigen Kauf von COSCO Shipping bei der Konrad Zippel Spedition in Hamburg aufgrund von Sicherheits- und strategischen Bedenken blockiert. Diese Maßnahme wurde am Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossen, und das Wirtschaftsministerium des Landes erklärte, dass dieser Deal strategische Abhängigkeiten vertiefen und die Stabilität der Lieferketten in Deutschland und der Europäischen Union gefährden könnte.

Details des Deals und Sicherheitsbedenken

Die Firma Zippel ist insbesondere im Bereich des Containertransports tätig und transportiert eingehende Fracht in die Häfen Hamburg und Bremerhaven zu Industriezentren in Ostdeutschland und benachbarten Märkten. Während COSCO im Februar die Genehmigung der deutschen Wettbewerbsbehörde erhalten hatte und keine Bedenken hinsichtlich des Wettbewerbs festgestellt wurden, wurde eine separate Prüfung im Bereich ausländischer Investitionen auf Sicherheits- und strategische Fragen eingegangen. Deutsche Geheimdienstbehörden haben Bedenken hinsichtlich dieses Deals geäußert.

Wirtschaftliche und politische Konsequenzen

Die Firma Zippel verwaltet zwischen 35 und 90 Prozent des Containeraufkommens an den Inlandsterminals in Berlin, Schkopau und Elsterwerda und spielt auch eine Rolle in der logistischen Unterstützung der deutschen Streitkräfte. Regierungsbeamte haben gewarnt, dass die Kontrolle über solche Infrastrukturen Abhängigkeiten schaffen könnte, die in Zeiten politischer Krisen als Druckmittel verwendet werden können.

Diese Entscheidung spiegelt eine härtere Haltung Berlins wider, die nach langwierigen Streitigkeiten über die Investitionen von COSCO im Containerterminal Tollerort in Hamburg getroffen wurde. COSCO strebte ursprünglich an, 35 Prozent dieses Terminalbetreibers zu übernehmen, erhielt jedoch schließlich nur 24,99 Prozent, nachdem die deutsche Regierung 2022 aufgrund von Sicherheitsbedenken in die Angelegenheit eingegriffen hatte.

Das jüngste Verbot wurde erlassen, während Deutschland ein neues Gesetz zur Überprüfung von Investitionen vorbereitet, das darauf abzielt, die Macht Berlins zur Überwachung von Käufen im Zusammenhang mit Infrastrukturen und strategischen Technologien zu erhöhen.

Quelle: splash247.com