Das US-Zentralkommando (CENTCOM) hat am 30. August (8. Schahrivar) zwei Abschussrampen der Revolutionsgarde auf der Insel Lark angegriffen. Diese Maßnahme erfolgte aufgrund der Bedenken der USA, dass die Kräfte der Revolutionsgarde sich auf den Abschuss von „Minen tragenden Raketen“ in Richtung der Straße von Hormuz vorbereiteten.
Details des Angriffs und dessen Folgen
Tim Hawkins, Sprecher von CENTCOM, erklärte, dass diese Abschussrampen sich auf die Minenverlegung in Schifffahrtsgebieten vorbereiteten. Dieser Angriff führte dazu, dass die Spannungen zwischen Iran und den USA erneut anstiegen; so zielte Iran als Reaktion auf diesen Angriff auf die Basis der amerikanischen Truppen in Jordanien.
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Diese militärische Operation stellt gewissermaßen eine Veränderung in der militärischen Doktrin Irans dar. Die Revolutionsgarde hatte zuvor in Übungen neue Fähigkeiten, einschließlich des Abschusses von Minen aus unkonventionellen Abschussrampen, demonstriert. Laut den USA konnten die Abschussrampen auf der Insel Lark Minen auf unübliche Weise vom Land ins Meer transportieren.
Eine neue Ära der maritimen Spannungen
Der Angriff auf die Abschussrampen der Revolutionsgarde auf der Insel Lark erfolgte nur zwei Tage, nachdem CENTCOM bekannt gegeben hatte, dass die Operation zur Räumung der in internationalen Wasserwegen der Straße von Hormuz verlegten Minen abgeschlossen sei. Diese Operation umfasste Taucher der US-Marine sowie den Einsatz von Roboterschiffen und unbemannten Unterwassergeräten.
Nach Berichten von Nachrichtenquellen schätzte die Internationale Seeschifffahrtsorganisation im Juni die Anzahl der in wichtigen Schifffahrtsrouten verlegten Minen auf etwa 80. Diese Situation hat insbesondere angesichts der Erklärung von Donald Trump, dem damaligen Präsidenten der USA, dass alle Minen geräumt seien, zu bestehenden Sorgen beigetragen.
Militäranalysten sind der Ansicht, dass die Minenverlegung weitaus einfacher und schneller ist als die Räumung. Diese Umstände könnten es Iran ermöglichen, mit kleinen Minen Bedrohungen für Handelsschiffe in der Region zu schaffen.
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