Der unter griechischer Flagge fahrende Öltanker Contship Jet wurde am Mittwoch, den 28. Oktober, im Schwarzen Meer, 17 Meilen östlich von Cape Kaliakra, nahe Varna, angegriffen. Dieser Vorfall ereignete sich, während die Verteidigungsminister Bulgariens, Rumäniens und der Türkei Methoden zur Erhöhung der maritimen Sicherheit koordinierten und überprüften. Die bulgarische Marine wurde schnell zum Unfallort entsandt und begann mit der Rettung der Besatzung.
Details des Angriffs und der Rettung der Besatzung
Der bulgarische Verteidigungsminister, Dimitar Stojanov, gab bekannt, dass der Öltanker von drei unbemannten Oberflächenfahrzeugen angegriffen wurde, was zu einem Brand und einer schweren Kenterung des Schiffes führte. Die bulgarische Marine konnte mit der Entsendung von drei Fregatten und einem Schiff der Grenzpolizei acht Besatzungsmitglieder retten und zehn weitere, die sich im Rettungsboot des Schiffes befanden, finden. Alle Geretteten wurden in gutem Zustand in den Hafen von Varna gebracht. Insgesamt waren vier Besatzungsmitglieder aus der Ukraine und 14 aus den Philippinen.
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Hintergrund und sicherheitspolitische Auswirkungen
Der Öltanker Contship Jet wurde 2007 gebaut und hat eine Kapazität von 1.276 TEU. Das Schiff ist unter der Flagge von Liberia registriert und ist seit 2019 für die griechische Firma Contships Management tätig. Normalerweise verkehrt es auf der Route Levant – Black Sea Express für ZIM und kommt aus Ashdod und Haifa in Israel, mit Stopps in Rumänien und Bulgarien.
Dieser Vorfall ist der neunte Angriff auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer seit Anfang Oktober, und Berichten zufolge sind 34 Seeleute aufgrund dieser Angriffe getötet oder vermisst worden. Die Verteidigungsminister Bulgariens, Rumäniens und der Türkei erklärten am Ende ihrer Sitzung, dass sie die Bedrohungen durch diese Angriffe ernsthaft angehen und einen sofortigen Stopp der Angriffe auf Handelsschiffe und maritime Infrastrukturen fordern würden. Sie betonten auch die Notwendigkeit, den Informationsaustausch zu stärken und die Frühwarnsysteme zu verbessern.
Diese Vorfälle haben nicht nur die Sicherheitsbedenken in der Region erhöht, sondern auch die Spannungen in den maritimen Beziehungen der Anrainerstaaten des Schwarzen Meeres verstärkt. Der türkische Verteidigungsminister, Yasar Güler, erklärte, dass das Land alle seine gesetzlichen Rechte wahrt und möglicherweise rechtliche Schritte gegen Angriffe auf unter türkischer Flagge fahrende Schiffe in Betracht zieht.
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