Das Volumen des von Iran über die Pipeline an die Türkei gelieferten Gases erreichte im August 2023 916,3 Millionen Kubikmeter, was einem Anstieg von 9,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Währenddessen sind die Importe von Erdgas in der Türkei in diesem Zeitraum auf etwa 2,8 Milliarden Kubikmeter gesunken, was einem Rückgang von 32,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Die Rolle Irans bei der Gasversorgung der Türkei
Mit der Steigerung der Exporte erreichte der Anteil Irans an den gesamten Erdgasimporten der Türkei 33 Prozent, was im Vergleich zu einem Anteil von 20,4 Prozent im Vorjahr ein erhebliches Wachstum darstellt. Dieser Anstieg erfolgt, während Aserbaidschan und Russland, zwei weitere Gaslieferanten der Türkei, einen signifikanten Rückgang ihrer Exporte verzeichnet haben.
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Rückgang des Gasverbrauchs in der Türkei
Der Verbrauch von Erdgas in der Türkei erreichte im August 2023 etwa 2,7 Milliarden Kubikmeter, was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Rückgang von 22 Prozent darstellt. Von diesem Volumen wurden 1,1 Milliarden Kubikmeter im Industriesektor, 886 Millionen Kubikmeter im Stromsektor und 326 Millionen Kubikmeter im Haushaltssektor verbraucht. Am Ende des Monats August hatte die Türkei 5,8 Milliarden Kubikmeter Erdgas in ihren Speicherkapazitäten.
In diesem Monat stiegen die Importe von Rohöl und Erdölprodukten in der Türkei um 2,3 Prozent auf 4,5 Millionen Tonnen. Während die Rohölimporte um 1,1 Prozent auf 2,8 Millionen Tonnen sanken, stiegen die Dieselimporte um 9 Prozent auf 1,2 Millionen Tonnen. Russland steht mit 1,3 Millionen Tonnen an der Spitze der Öl-Lieferanten der Türkei.
Entwicklungen auf dem Energiemarkt der Türkei
Gleichzeitig sanken die Exporte von Erdölprodukten der Türkei um 34,8 Prozent auf 793.364 Tonnen. Die Exporte von Flugkraftstoff fielen ebenfalls um 18,2 Prozent und erreichten 527.263 Tonnen. Angesichts dieser Entwicklungen scheint der Energiemarkt der Türkei einem erheblichen Wandel zu unterliegen, der eine genauere Analyse erfordert.
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