Maersk (A.P. Moller-Maersk A/S) als eines der größten Schifffahrtsunternehmen bereitet sich auf eine große Bestellung von Containerschiffen vor, die die Neubaukapazität des Unternehmens erheblich steigern könnte. Laut Analysen sucht das Unternehmen nach neuen Schiffen, um einen Kapazitätsengpass auszugleichen und den Service aufrechtzuerhalten.
Details zur neuen Schiffsbestellung
Analysten haben in der vergangenen Woche festgestellt, dass Maersk aktiver denn je auf dem Chartermarkt ist. Das Unternehmen bemüht sich, zusätzliche Schiffe zu sichern, um seinen Service aufrechtzuerhalten. Laut Analysten wird Maersk ein großes neues Programm zur Konstruktion neuer Schiffe starten. Dieses Programm umfasst die Bestellung von Schiffen mit 24.000 teu, 19.000 teu und 18.600 teu, deren Lieferung Ende 2029 beginnen soll.
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Basierend auf der wöchentlichen Liste neuer Schiffsbestellungen hat Maersk kürzlich 12 Schiffe mit 24.000 teu bei der Jiangsu Yangzijiang Werft, 12 Einheiten mit 19.000 teu bei der Hanjin HI und 6 Einheiten mit 18.600 teu bei der New Times Werft bestellt. Laut Analysten hat Maersk jetzt 1,5 Millionen teu Bestellungen, was 32 Prozent der bestehenden Flotte des Unternehmens entspricht.
Wirtschaftliche Prognosen und Marktauswirkungen
Analysten haben auch darauf hingewiesen, dass die Bestellung von Maersk sogar noch größer sein könnte. Das Unternehmen hat umfassend chinesische und koreanische Werften eingeladen, Angebote für den Bau von etwa 20 Ultra-Großschiffen mit einer Kapazität von mindestens 24.000 teu abzugeben. Außerdem hat Maersk laut Analysten auch Angebote für 20 weitere Schiffe mit einer Kapazität zwischen 18.000 und 20.000 teu eingeholt.
Angesichts der durchschnittlichen Schiffgröße könnte diese Bestellung von 40 Schiffen etwa 840.000 teu zur Bestellliste von Maersk hinzufügen und die Neubaukapazität des Unternehmens von 1,21 Millionen teu auf 2,05 Millionen teu und 134 Schiffe erhöhen. Dies würde Maersk als das zweitgrößte Unternehmen nach MSC und vor COSCO positionieren.
Angesichts der signifikanten Nachfrage nach Seetransport und der Störungen in der Lieferkette hat Maersk aufgrund der verbesserten Marktbedingungen und steigender Frachtraten positive Aktualisierungen in seinen finanziellen Prognosen bereitgestellt. Das Unternehmen konnte auch Bedenken hinsichtlich der Treibstoffkosten aufgrund von Krisen im Nahen Osten und der Auswirkungen von US-Zöllen überwinden.
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