Die Marine der Islamischen Revolutionsgarde Irans (IRGC) hat in ihrem neuesten Vorgehen den Togo-flagged Tanker Trend in der Straße von Hormuz ins Visier genommen und behauptet, dass dieses Schiff aufgrund illegaler Durchfahrt in Brand geraten ist. Dieser Angriff ist der dritte Fall von Angriffen auf Tanker in der letzten Woche und zeigt Irans Bemühungen, seine Kontrolle über diese strategische Wasserstraße zu betonen.
Details zum Angriff auf den Tanker Trend
Der Tanker Trend, der eine Kapazität von 7.119 dwt hat, wurde 2008 gebaut und stand in den letzten Jahren unter der Verwaltung der Vereinigten Arabischen Emirate. Der letzte registrierte Standort dieses Schiffes war am 15. September in der Nähe der Küsten der Vereinigten Arabischen Emirate. Admiral Ali Ozmaei bestätigte diesen Angriff und erklärte, dass Iran "vollständige Kontrolle über die Straße von Hormuz behält" und jedes Schiff, das ohne Genehmigung durchfährt, mit der Gefahr der Zerstörung konfrontiert sein wird.
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Folgen der Angriffe und Navigationssituation
Neueste Berichte zeigen, dass die Anzahl der Schiffsüberfahrten durch die Straße von Hormuz aufgrund dieser Angriffe zurückgegangen ist. Laut Informationen von UK Maritime Trade Operations wurde ein Tanker 16 Seemeilen nordwestlich der Küste von Oman angegriffen, und das Feuer, das durch diesen Angriff verursacht wurde, wurde unter Kontrolle gebracht. Außerdem wurde ein weiterer verspäteter Bericht über einen Angriff auf einen Tanker am 16. September veröffentlicht, von dem nur wenige Details verfügbar sind.
Die Anzahl der Schiffe, die in den letzten Tagen durch die Straße von Hormuz fahren, ist stark zurückgegangen, und laut Daten von Kpler haben am 17. September nur vier Schiffe diese Straße passiert. Diese Situation zeigt die Herausforderungen bei der Bewertung der Anzahl der durchfahrenden Schiffe, insbesondere der Schiffe, die "dunkel" (dark) navigieren.
Infolge dieser Entwicklungen haben die arabischen Länder des Golfraums, insbesondere Saudi-Arabien, begonnen, den Transfer von Schiff zu Schiff (STS) zu nutzen, um Öl an wartende Schiffe im Oman zu übertragen. Einige Berichte deuten darauf hin, dass ein Katari-Energieschiff dabei ist, Öl an ein anderes katari Schiff an den Küsten von Oman zu übertragen.
Trotz der Bedrohungen und Aktionen Irans ist die internationale Gemeinschaft stark besorgt über die Navigationssituation in der Straße von Hormuz. Der Generalsekretär der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation, Arsenio Dominguez, erklärte in einer Nebenversammlung in dieser Woche, dass "wir an einem Punkt angekommen sind, an dem diese Konflikte als Vorwand für Angriffe auf Handelsschiffe und unschuldige Seeleute genutzt werden."
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