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Die Internationale Energieagentur beschleunigt die Freigabe von Ölreserven
Öl und Petrochemie

Die Internationale Energieagentur beschleunigt die Freigabe von Ölreserven

منبع تصویر: gcaptain.com

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Die Internationale Energieagentur (IEA) hat beschlossen, die Freigabe von nahezu 100 Millionen Barrel ihrer strategischen Ölreserven zu beschleunigen, um den Zugang zu globalen Energiequellen zu erleichtern. Dies umfasst mehr als 20 Millionen Barrel Diesel, und die Entscheidung wurde aufgrund der langanhaltenden Krise in der Straße von Hormuz getroffen, die erhebliche Auswirkungen auf die globale Energieversorgung hat.

Details zur Freigabe der Ölreserven

Diese Entscheidung wurde nach einer Sitzung am Donnerstag mit dem Vorstand der Agentur bekannt gegeben. In dieser Sitzung wurden zunehmende Bedenken hinsichtlich des Dieselengpasses, der hohen Kraftstoffpreise und erneuter Angriffe auf Handelsschiffe im Nahen Osten geäußert. Die Internationale Energieagentur gab bekannt, dass die Mitgliedsländer bisher etwa 330 Millionen Barrel aus den strategischen Reserven im Rahmen eines im März genehmigten Freigabevertrags freigegeben haben. Dieser Vertrag wurde als Reaktion auf die Konflikte im Iran abgeschlossen.

Marktanalyse und Auswirkungen

Laut einer Erklärung der IEA haben einige Mitgliedsländer mehr als ihre ursprünglichen Verpflichtungen freigegeben, obwohl das ursprüngliche Abkommen 400 Millionen Barrel Öl und petrochemische Produkte umfasste. Das bedeutet, dass die endgültige Gesamtfreigabe wahrscheinlich 400 Millionen Barrel übersteigen wird. Dennoch konzentriert sich diese Entscheidung hauptsächlich auf die Beschleunigung früherer Freigaben, und es scheint keinen Plan für eine neue Notfreigabe zu geben.

Die IEA hat auch gewarnt, dass der globale Dieselengpass bis 2027 andauern könnte. In ihrem Ölmarktbericht für Oktober erklärte die Agentur, dass Störungen in der Produktion und den Exporten aus dem Nahen Osten und Russland im September etwa 1,3 Millionen Barrel pro Tag an Diesel- und Heizölexporten im Vergleich zum Vorjahr eliminiert haben. Während die Rohölexporte aus dem Golf von Persien sich erheblich von den Tiefstständen zu Beginn der Konflikte erholt haben, stehen die Exporte von raffinierten petrochemischen Produkten weiterhin unter strengen Einschränkungen.

Der Öltransport durch die Straße von Hormuz erreichte im September 10,9 Millionen Barrel pro Tag, was auf eine Zunahme der Tankerbewegungen und Schiffsübertragungen im Golf von Oman zurückzuführen ist. Im Oktober haben sich die Angriffe auf Handelsschiffe verstärkt, einschließlich des Sinkens eines unter singapurischer Flagge fahrenden Containerschiffs namens GFS Pride, das während der Durchfahrt durch die Straße von Hormuz von einem Projekt getroffen wurde.

Diese anhaltenden Störungen haben auch zu einem Rückgang der globalen Ölbestände geführt. Es wird geschätzt, dass die Ölbestände Ende September 509 Millionen Barrel unter den Niveaus vor dem Krieg lagen, was den Markt anfälliger für zukünftige Schocks macht.

Schließlich hat der Vorstand der IEA die Mitgliedsländer aufgefordert, ihre Lieferungen, insbesondere von Diesel, zu erhöhen und die Bedeutung des freien Handels mit Energie zu betonen. Die Agentur hat auch erklärt, dass sie die Notfreigaben weiterhin überwachen und basierend auf aktuellen Marktbewertungen weitere Empfehlungen an die G7-Führer abgeben wird, mit besonderem Schwerpunkt auf der Dieselversorgung.

Quelle: gcaptain.com