Am zweiten Tag der Konferenz der Reformpartei Großbritannien, nach einer geheimen Umfrage, die behauptete, dass Parteifunktionäre planen, das Gesetz über ausländische Hilfen zu umgehen, wandte sich Richard Tice, der stellvertretende Parteivorsitzende, an sein Publikum. Er sah sich zu Beginn seiner Rede mit einem Plakat konfrontiert, auf dem stand: „5 Millionen Pfund sammeln, den Planeten verbrennen“; dieses Plakat wurde sofort entfernt.
Seltsame Rechtfertigungen gegen Klimaveränderungen
Tice, der die Menschen wiederholt aufgefordert hat, die fünf Hitzewellen und die rekordverdächtigen Dürreperioden dieses Sommers zu genießen, setzte seine Rede fort. Die Anwesenden vor Ort in Birmingham waren ihm gegenüber sehr zustimmend. Ein Parteimitglied, Janet Bowden, äußerte sich zur Hitze und sagte: „Ich habe die Hitze in diesem Sommer genossen. Ich glaube nicht, dass die Menschen gesagt werden müssen, dass sie auf sich selbst aufpassen sollen.“
Ihr Ehemann, James, äußerte ohne jegliche wissenschaftlichen Beweise seine Meinung: „Kohlendioxid war in der Vergangenheit viel höher und war während der Eiszeiten zehnmal mehr als dieser Wert. Das ist kein menschliches Problem.“ Diese Art von Äußerungen zeigt deutlich das Maß an Zweifel an der Klimawissenschaft, das unter den Mitgliedern der Reformpartei weit verbreitet ist.
Kritik an der Labour-Partei
Neben diesen Äußerungen wurden auch Kritiken an der Labour-Partei laut, die von einigen Mitgliedern der Reformpartei als gescheitert angesehen wird, die britischen Bürger vor der extremen Sommerhitze zu schützen. Diese Kritiken spiegeln in gewisser Weise die aktuellen politischen Spannungen im Land wider, in dem Klimaveränderungen zu einem heißen und kontroversen Thema geworden sind.
Dennoch ist auf dieser Konferenz der Zweifel an der Klimawissenschaft als vorherrschender Ansatz unter den Mitgliedern der Reformpartei zu beobachten. Dieses Problem könnte ernsthafte Folgen für die Umweltpolitik in der Zukunft haben und Fragen darüber aufwerfen, wie wissenschaftliche Klimawirklichkeiten akzeptiert werden.




