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Vereinbarung zwischen Iran und Oman über maritime Arrangements in der Straße von Hormuz
Sonderbericht

Vereinbarung zwischen Iran und Oman über maritime Arrangements in der Straße von Hormuz

منبع تصویر: snn.ir

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Die neue Vereinbarung zwischen Iran und Oman zur Schaffung von Arrangements und neuen Routen für die maritime Durchfahrt in der Straße von Hormuz wurde unterzeichnet. Seyed Abbas Araghchi, der Außenminister Irans, gab bekannt, dass diese Vereinbarung nach technischen und diplomatischen Gesprächen mit Maskat finalisiert wurde und dass die Einzelheiten in einem Treffen mit den Anrainerstaaten des Persischen Golfs und Irak erläutert werden.

Einzelheiten der Vereinbarung und neue maritime Route

Araghchi erklärte, dass das Hauptthema dieser Vereinbarung die Gestaltung und Festlegung einer neuen maritimen Route für die Ein- und Ausfahrt von Schiffen aus der Straße von Hormuz ist. Die Karten dieser Route wurden erstellt und eine gemeinsame Erklärung zwischen Iran und Oman wurde verfasst. Dieses Paket wird nach Information der anderen Länder der Region zur Registrierung im Rahmen der Mechanismen der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) gesendet.

Araghchi betonte auch, dass diese Vereinbarung nicht bedeutet, dass die Straße von Hormuz geöffnet wird, sondern einen Rahmen für die Art der maritimen Durchfahrt darstellt, falls die Straße wieder für die Schifffahrt geöffnet wird.

Die Rolle Omans und die Bedeutung der Vereinbarung

Diese bilaterale Vereinbarung zwischen Iran und Oman erfordert aufgrund der geografischen Lage Omans in der Nähe der Straße von Hormuz die Koordination beider Länder. Die Gespräche zwischen Iran und Oman haben in den letzten Monaten auf technischer und diplomatischer Ebene fortgesetzt und endeten Anfang September mit einer endgültigen Einigung.

Iran und Oman werden die Einzelheiten der Vereinbarung in einem Treffen mit den Anrainerstaaten des Persischen Golfs und Irak erläutern. Araghchi betonte, dass dieses Treffen nicht als multilaterale Verhandlungen zur Entscheidungsfindung über die Vereinbarung angesehen werden sollte. Vielmehr wurden andere Länder eingeladen, um sich über die Einzelheiten und die Art der Durchfahrt auf den neuen Routen zu informieren.

Diese Vereinbarung hat für Iran eine große Bedeutung, da die Wahl von Routen, die einen erheblichen Teil in den Hoheitsgewässern Irans liegen, eine Erhöhung der Rolle und Souveränität Irans über die Art der Durchfahrt in der Straße von Hormuz bedeutet.

Verspätung des Treffens und deren Folgen

Badr al-Busaidi, der Außenminister Omans, gab bekannt, dass der Termin des regionalen Treffens, das in Salalah stattfinden sollte, verschoben wurde. Er nannte das Ziel dieser Verzögerung die Gewährleistung des Erreichens einer Einigung. Dieses Treffen wird tatsächlich als vertrauensbildende Maßnahme zwischen den Ländern der Region angesehen und könnte den Grundstein für zukünftige Gespräche über verschiedene regionale Themen legen.

Schließlich wird die Vereinbarung zwischen Iran und Oman über die neue Route als strategische Maßnahme zur Kontrolle der Schifffahrt in der Straße von Hormuz angesehen. Iran ist der Überzeugung, dass diese Vereinbarung erheblich zur Souveränität und maritimen Sicherheit des Landes beitragen wird.