Habibollah Taherkhani, stellvertretender Minister für Wohnungsbau und Bauwesen, erklärte heute (Dienstag) in einer Pressekonferenz, dass die Auswirkungen der jüngsten Kriege auf die Wirtschaft des Landes die Zugänglichkeit der Menschen zu Wohnraum erschwert haben. Er fügte hinzu, dass das Wohnungsproblem nicht nur mit dem Angebot zusammenhängt, sondern auch die Probleme des privaten Sektors gelöst werden müssen, da nur 20 Prozent des Wohnungsangebots in der Hand des Staates liegen.
Die Auswirkungen der Kriege auf die Wohnungswirtschaft
Taherkhani wies weiter auf die wirtschaftlichen Bedingungen des Landes im vergangenen Jahr hin und sagte: Das Land hat in dieser Zeit zwei erzwungene und ungerechte Kriege erlebt, deren negative Auswirkungen auf die Wirtschaft, insbesondere im Bau- und Wohnungssektor, sichtbar sind. Er erwähnte auch den Rekord bei der Erteilung von Baugenehmigungen im Jahr 1403 und erklärte, dass die Anzahl der Genehmigungen auf etwa 523.000 Wohneinheiten gestiegen ist.
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Rückgang der Investitionen im Bauwesen
Der stellvertretende Minister für Wohnungsbau und Bauwesen äußerte sich zur Investitionsneigung im Jahr 1404 und sagte: Angesichts der jüngsten Entwicklungen hat die Bereitschaft, in verschiedene Bereiche, insbesondere im Bauwesen, zu investieren, abgenommen. Dennoch hat der Bausektor laut offiziellen Statistiken des Statistischen Zentrums von Iran im vergangenen Jahr ein Wachstum von 1,4 Prozent verzeichnet. Taherkhani betonte, dass die Investitionen in Neubauten zurückgegangen sind, während die Zahl der halbfertigen Gebäude mit dem Ziel, Wohnräume anzubieten, erheblich zugenommen hat.
Er wies auf den Anstieg der Preise für Baumaterialien hin und erklärte: Zu Beginn dieses Jahres erreichte das durchschnittliche Preiswachstum vieler Baumaterialien über 100 Prozent, was zu einem Anstieg der Wohnpreise geführt hat. Dennoch wurde ein Teil dieses Preisanstiegs ausgeglichen, aber die Auswirkungen sind weiterhin auf dem Wohnungsmarkt spürbar.
Schwierigerer Zugang zu Wohnraum
Taherkhani wies auch auf die Schwierigkeiten der Menschen beim Zugang zu Wohnraum in Metropolen hin und sagte: Dieses Problem ist insbesondere in der Hauptstadt akuter. Er betonte, dass die experimentellen Politiken ihre Funktion nicht gut erfüllen konnten und die Zunahme der Migration in die Metropolen den Bedarf und die Nachfrage nach Wohnraum erhöht hat.
Der stellvertretende Minister für Wohnungsbau und Bauwesen wies auch auf das Wachstum kleiner Familien im nächsten Jahrzehnt hin und sagte: Dieser Trend ist das Ergebnis von Veränderungen im Lebensstil und der Struktur der Haushalte und sollte in zukünftigen Planungen im Wohnungsbereich berücksichtigt werden.
Verpflichtungen der Regierung im Bereich des sozialen Wohnungsbaus
Taherkhani verwies auf die Verpflichtungen der Regierung im Bereich des sozialen Wohnungsbaus und sagte: Die Regierung ist verpflichtet, ihre früheren Verpflichtungen zur Schaffung von 850.000 Wohneinheiten zu erfüllen. Er räumte ein, dass etwa 50 Prozent dieser Projekte noch nicht in die Umsetzungsphase eingetreten sind und die Bereitstellung der Anforderungen und Baugenehmigungen für den Beginn der Arbeiten erforderlich ist.
Schließlich betonte Taherkhani, dass die Übertragung von Land ohne Vorbereitung und Bereitstellung der Infrastruktur nicht zur Bereitstellung von Wohnraum führen wird, und das Land so angeboten werden muss, dass die Möglichkeit des Baubeginns für die Bürger gegeben ist.
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