برنت $101.4 +2.1%WTI $97.8 +1.7%دلار ۶۸٬۲۰۰ -0.3%طلا $2,410 +0.4%گاز $3.85 +3.0%برنت $101.4 +2.1%WTI $97.8 +1.7%دلار ۶۸٬۲۰۰ -0.3%طلا $2,410 +0.4%گاز $3.85 +3.0%
Kamran Nadri: Das Ungleichgewicht im Bankensystem ist auf den Druck der Regierung zurückzuführen
Wirtschaft

Kamran Nadri: Das Ungleichgewicht im Bankensystem ist auf den Druck der Regierung zurückzuführen

منبع تصویر: khabaronline.ir

Von Aktualisiert: 3 Min. Lesezeit 32,614

Kamran Nadri, Bankexperte und Mitglied der Fakultät der Imam Sadiq Universität, hat die Wurzeln des Ungleichgewichts im iranischen Bankensystem analysiert und ist der Meinung, dass dieses Problem nicht nur auf die Leistung der Banken oder der Zentralbank zurückzuführen ist. Er betont, dass ein wesentlicher Teil der Probleme des Bankensystems in der Regierungsstruktur und den Verpflichtungen der Regierung verborgen ist.

Druck der Regierung und dessen Folgen

Nadri erklärt, dass, wenn die Regierung mit einem Ressourcenmangel konfrontiert ist und keine Möglichkeit zur Finanzierung über das Budget und die Staatskasse besteht, der Druck auf das Bankennetzwerk zunimmt. In dieser Situation wird die Nutzung von Bankressourcen zur Deckung der Bedürfnisse der Regierung vorgenommen, aber wenn keine Möglichkeit zur Rückzahlung dieser Ressourcen besteht, führt dies letztendlich zu einer Erhöhung der Liquidität und Inflation.

Insulare Auswirkungen auf wirtschaftliche Reformen

Dieser Experte betont, dass eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation nicht durch die Änderung der Leistung einer Institution möglich ist. Seiner Meinung nach arbeiten die Zentralbank, das Finanzministerium, die Planungsorganisation und andere wirtschaftliche Institutionen in einer miteinander verbundenen Struktur, und die Entscheidungen eines Bereichs beeinflussen die Leistung anderer Bereiche. Daher kann ein insularer Umgang mit Problemen nicht zu nachhaltigen Reformen führen.

Nadri ist auch der Ansicht, dass die iranische Wirtschaft ernsthafte Überarbeitungen in der Regierungsstruktur und der Politikgestaltung benötigt. Er sieht die Erfahrung der Privatisierung und die Bildung von quasi-staatlichen Unternehmen als ein Beispiel für sektorale Reformen, die anstelle einer vollständigen Lösung des Problems neue Schwierigkeiten geschaffen haben.

Spannungsreiche Bedingungen und die Auswirkungen von Sanktionen

Dieser Universitätsprofessor glaubt, dass spannungsreiche und kriegerische Bedingungen ein ernsthaftes Hindernis für die Durchführung wirtschaftlicher Reformen darstellen. Laut ihm, wenn das Land mit Ressourcenbeschränkungen und Unsicherheiten aufgrund von externen Konflikten konfrontiert ist, verschiebt sich die Priorität der politischen Entscheidungsträger in Richtung Management dringender Probleme, was die Möglichkeit zur Durchführung struktureller Reformen verringert.

Nadri betrachtet Sanktionen als einen realen und einflussreichen Faktor für die iranische Wirtschaft und ist der Meinung, dass ihre Auswirkungen nicht ignoriert werden können. Aus der Sicht dieses Experten ist eine Voraussetzung für die Durchführung wirtschaftlicher Reformen die Verringerung externer Spannungen und die Schaffung stabilerer Bedingungen; denn ohne Normalisierung des politischen und wirtschaftlichen Klimas wird die Durchführung mittelfristiger und langfristiger Reformprogramme sehr schwierig sein.

Insgesamt betont Kamran Nadri, dass bei der Untersuchung der Wurzeln des banklichen Ungleichgewichts besonderes Augenmerk auf die Rolle der Regierung und der Zentralbank, die Auswirkungen von Sanktionen und die Bedingungen für die Durchführung wirtschaftlicher Reformen gelegt werden muss.

Quelle: khabaronline.ir