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Der umstrittene Vertrag von MVM mit E.ON Energie Romania wird im Juli abgeschlossen
Wirtschaft

Der umstrittene Vertrag von MVM mit E.ON Energie Romania wird im Juli abgeschlossen

منبع تصویر: naturalgasworld.com

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Die MVM Group, das staatliche Energieunternehmen Ungarns, hat kürzlich angekündigt, dass sie erwartet, den Vertrag zum Kauf der Mehrheitsanteile an E.ON Energie Romania im Juni oder Juli abzuschließen. Diese Nachricht wurde vom CEO von MVM, Karoly Matrai, in einem Interview geäußert, und während dieser Deal im vergangenen Dezember angekündigt wurde, benötigt er noch die Genehmigung der rumänischen Behörden.

Sicherheitsherausforderungen und Bedenken in Rumänien

Das rumänische Energieministerium hat im Januar Bedenken hinsichtlich dieses Deals geäußert und erklärt, dass dieser Verkauf aus sicherheitspolitischen Gründen blockiert werden könnte. Die Hauptsorge ist, dass die Verbindungen von MVM zu Russland negative Auswirkungen auf die Energiesicherheit Rumäniens haben könnten und dass E.ON Energie Romania später an eine nicht-europäische Institution verkauft werden könnte.

Karoly Matrai betonte als Antwort auf diese Bedenken, dass MVM keine Pläne hat, die Unternehmen, die sie kaufen möchte, abzutreten, und dass sie beabsichtigt, ihre rumänischen Kunden mit lokalen Gasressourcen zu versorgen. Er wies auch darauf hin, dass der Import von russischem Gas nach Rumänien hohe Kosten mit sich bringen würde und die Versorgung aus inländischen Quellen immer eine kostengünstigere Option ist.

Prognosen und Pläne

Matrai hat prognostiziert, dass die notwendigen Genehmigungen für diesen Deal bis zum Ende des zweiten Quartals dieses Jahres vorliegen werden und dass die Planung zur endgültigen Unterzeichnung des Vertrags im Juni und Juli erreichbar sein wird. E.ON Energie Romania ist einer der größten Anbieter von Gas und Strom in Rumänien und hat etwa 3,4 Millionen Kunden.

Matrai stellte auch klar, dass Diversifizierung in der Energieversorgung wichtig ist, aber die Lieferung von Flüssigerdgas preislich nicht mit dem importierten russischen Gas über Pipelines nach Ungarn konkurrieren kann. Laut seinen Angaben handelt das Unternehmen jährlich mit etwa 12 bis 13 Milliarden Kubikmetern Gas, wobei 40 Prozent dieses Volumens auf russische Lieferungen entfallen.

Quelle: naturalgasworld.com